The girl emerged from the woods, barely alive. Her story was beyond belief. But it was true. Every dreadful word of it. Days later, another desperate escapee is found – and a pattern is emerging.
Pairs of victims are being abducted, imprisoned then faced with a terrible choice: kill or be killed.

Would you rather lose your life or lose your mind?

 

Detective Inspector Helen Grace has faced down her own demons on her rise to the top. As she leads the investigation to hunt down this unseen monster, she learns that it may be the survivors – living calling cards – who hold the key to the case. And unless she succeeds, more innocents will die.. [penguin]

Meine Meinung:

Jemand der Jagd auf Menschen macht, sie einsperrt und ihnen die Entscheidung überlässt, ob sie leben oder sterben dürfen. Ob sie sich gegenseitig umbringen, oder jämmerlich sterben?
Das nenn ich mal eine hardcore-Variante des Mordens und sie bringt einen zu 100 Prozent an die eigenen Grenzen.
Von daher war ich sehr gespannt, wer dahinter steckt und was sein Ansporn ist.
Natürlich gibt es einen Detective. In dem Fall Helen Grace und sie steckt tiefer in der Materie drin, als ihr lieb ist. Sie muss dabei ähnliche Grenzerfahrungen durchmachen, wie die Opfer ihres Falls.

Ich mochte den Aufbau des Buches. Immer Abwechselnd Opfer, Täter und Polizei. Man sah das Übel kommen, hoffte dass die Polizei es reichtzeitig schaffte, aber meist waren sie zu spät. Was auch nicht verwunderlich ist, wenn sie keine Meldung über vermisste Personen bekommen und nicht mal einen kleinen Hinweis haben, wer der Täter ist.
Dieser offenbart sich erst recht spät und es kommt zu einem interessanten Finale, was ich für gelungen und passend hielt. Dabei schafft es die Autorin auch anfangs einen auf eine falsche Fährt zu locken, erst als DER entscheidende Hinweis kommt, fällt es einem wie Schuppen vor die Augen.

Fazit:

Ich fühlte mich sehr gut unterhalten!
Das Buch habe ich auf englisch gelesen, wie man sicher unschwer oben erkennen kann. Die Sprache war super gut verständlich, man sah sich sehr selten mit komplizierten Fachausdrücken konfrontiert und auch mein eigenes Lesetempo war hier erstaunlich flott.
Es gab genügend Spannung und interessante Figuren, sodass ich auf jeden Fall den zweiten Band „Pop Goes the Weasel“ auch noch lesen werde!

Randnotizen
– das Buch erschien auf deutsch im Rowohlt-Verlag, mit zwei Covern zur Wahl
– 2016 gab es eine komplette Neuauflage mit neuem Design


Genre: Thriller / VÖ: Mai 2014 / Verlag: Penguin / Serie: Serienauftakt / Region: England