Ein Einblick in meine buchige Gedankenwelt 🙂
Heutiges Thema: Wie ich dazu gekommen bin, wer mich beeinflusst hat und bis heute Einfluss hat.

Damals als Videos noch mit Videokassette abgespielt wurden, als Disketten noch zum Alltag gehörten, wo das Internet ein cooles neues Mysterium war und der Gang zur Bibliothek fĂŒr Recherchearbeiten ein gĂ€ngiges must-do war, als Fotokopierer zu einem seltenem Luxus gehörten, man geschimpft wurde, dass man gefĂ€lligst aus dem Internet gehen soll, damit man telefonieren kann, als Musiksender noch Musik spielten, damals hab ich aktiv angefangen zu lesen.

Jetzt komm ich mir alt vor 😀

Jeder wird das wohl kennen: Bevor man weiß, welches Genre man mag, liest man erst einmal querbeet alles. So habe ich frĂŒher auch klassische Frauenliteratur gelesen a la Iny Lorentz und Autorinnen, deren Namen ich nicht mehr weiß hĂŒstel Nein, egal wie sehr ich jetzt auch grĂŒbel, es fĂ€llt mir nicht mehr ein. Aber auch erste KrimibĂŒcher und Fantasyromane fanden den Weg zu mir. Vor allem dem Letzteren war ich sehr angetan und so wurde zum Beispiel J.K. Rowling förmlich verschlungen!

Irgendwann kam dann der CUT und ich wechselte zu dunkleren Geschichten. Thomas Harris gehörte mit zu den ersten „bösen“ Autoren. Immer begleitet von Joy Fielding, Tess Gerritsen, Nicci French, usw. Ich habe mal ein Bild von den Ă€ltesten BĂŒchern in meinem Regal gemacht. Dazu muss ich sagen, dass ich bis auf ein MĂ€rchenbuch, keine JugendbĂŒcher mehr besitze, davon hatte ich nĂ€mlich einen ordentlichen Schwung. (Kennt noch jemand diese dĂŒnnen flachen Disney-BĂŒcher? Oder die mit weißen Cover, blauen Streifen am BuchrĂŒcken und vorne das Bild der Story drauf? Schimpften sich „Mickys Junior Buch“. Meine erste BĂŒchersammlung quasi :D)

oldies

Ich habe damals noch das Jahr des Kaufs darin notiert. Etwas, was ich schon laaaaange nicht mehr mache. Gehöre da eher zu den „kein-Knicke-und-Gekritzel-Typ“. Was in meinem Umfeld auch bekannt ist und VerleihbĂŒcher somit brav mit Samthandschuhen angepackt werden 😛

Folgende Autoren haben mich die letzten Jahre sehr beeinflusstt in meinem Lesegenre und machen es bis heute:

Neben dem ganzen Gelese, gehört nun seit 2013 auch das Bloggen zu meinem Hobby. Davor habe ich bei einem Online-Magazin meine Kritiken veröffentlicht und mache das auch weiterhin, mit dem Unterschied, dass ich das webzine gewechselt habe (mehr Freiheiten) und dort auch fĂŒr den Bereich Buch zustĂ€ndig bin. Trotzdem ist ein Magazin etwas anderes, wie ein Blog. Daher kam der Gedanke einen privaten Blog zu veröffentlichen, was ich vor bald 4 Jahren, dann auch machte 🙂

Mein engerer Freundeskreis weiß auch, dass ich frĂŒher recht aktiv Geschichten geschrieben habe. Überwiegend fanfictions, die dann auf animexx ihre Leserschaft gefunden hat. Darin konnte ich mich immer verlieren zu Schulzeiten und prima abschalten. Heute fehlt mir einfach die Zeit dazu oder wie man jetzt sagen könnt: Ich nehm mir nicht die Zeit dazu. Was ich aber eigentlich Ă€ndern möchte. Deswegen hatte ich letztes Jahr beim NaNoWriMo mitgemacht und eine Geschichte entwickelt, die ich bis heute bildlich vor Augen hab (und noch keinem gezeigt hab …). Dieses Jahr bin ich wieder dabei und eine erste Idee zum Inhalt hab ich auch schon hĂ€nde reib

Zusammen mit Sabrina wollte ich wohl in nĂ€chster Zeit dieses Thema aktiv angehen. Vorab ist nur die Frage: Will das einer lesen? 😀

Aber ich schweife vom Thema ab. Was finde ich denn nun an BĂŒchern toll? Warum liebe ich es diese buchigen Dinger in den HĂ€nden zu halten und ihren Geruch einzuatmen? Warum bekomme ich jedes Mal leuchtenden Augen und den inneren Drang frischen Stoff zu besorgen, wenn ich an einer Buchhandlung vorbeigehe, obwohl mein SUB nach Erleichterung schreit? Wieso kann man mich mit einem simplen Buch glĂŒcklicher machen, als mit einem Geldgutschein?

Ganz einfach: Weil ich das Lesen liebe!

Abtauchen in fremde Welten. Neue Menschen, neue Gesellschaften, neue Lebensformen kennenlernen. Einfach das Drumherum vergessen. Abschalten und durchatmen. Den Puls sinken lassen und die Geschichte in der Hand genießen. Vor dem inneren Auge abspielen lassen. Seine Fantasie beflĂŒgeln und neue Anreize bekommen. Sich auf neue spannende verzwickte FĂ€lle einlassen und sich dem Ermittler an die Fersen heften. Sich Regencapes ĂŒberziehen und versuchen den GedankengĂ€ngen von Mördern beim blutigen Gemetzel zu entschlĂŒsseln. Live dabei quasi! Und immer dabei die schnurrenden FellbĂŒndel, die die Nerven beruhigen, falls das Buch einen die Augen aufreißen lĂ€sst, egal aus welchen GrĂŒnden.

manga-bm

Vergessen sollte man an dieser Stelle auch nicht meine zweite – neu entflammte – Leidenschaft: Das Manga- und Comic-lesen. Lange war ich in diesem Genre nicht mehr aktiv unterwegs und seit letztem Jahr bin ich hier einiges am auffrischen und nachholen. Denn gerade, wenn man mal nicht so viele Wörter sehen kann, ist ein Comic/Manga das perfekte Alternativmaterial. Und vor allem Manga sind nicht nur KleinmĂ€dchenkram, sondern da gibt es, genauso wie im Animebereich sehr tiefgrĂŒndiges Material, woran jedes großes Kind auch seinen Spaß hat 😉

 

Warum liest du BĂŒcher? Warum bis du ihnen verfallen?


Diesen Beitrag habe zu dem aktuellen Thema #buchpassion verfasst. Einer Aktion, an der sich nicht nur Blogger, sondern auch Verlage und Autoren beteiligen. Mehr dazu bei Janine.