Alle Jahre wieder lockt der National Novel Writing Month uns aus den Löchern hervor.

Und immer Schlepptau hat er zahlreiche Ideen. Uns strömen nur so die Gedankenansätze und Handlungstränge entgegen. Wir hämmern in die Tasten und bringen Wörter auf das virtuelle Papier, sodass einem hören und sagen vergeht. Die Verlage reißen sich um unsere Geschichten und wollen sie sofort – auf der Stelle – auf den Markt bringen. Sie sind so erfrischend und anders. Halt sensationell. Alle wollen sie verschlingen. Selbst der internationale Markt bemüht sich um unsere Aufmerksamkeit. Schlägt Ländern und Sprachen vor, die wir sie uns in unseren kühnsten Vorstellungen nicht hätten erträumen können. Und nun stellen wir uns alle das böse Reißverschlussgeräusch vor.

Nix da. Wischt mal fix den Gedanken beiseite, dass das hier ein Klacks wird. Vor drei Jahren kam mir zum ersten Mal der Gedanke bei dieser Aktion mitzumachen. Ich habs total verpeilt. Vor zwei Jahren war ich dann frohen Mutes einen Neustart zu wagen. Wieder nichts. Letztes Jahr krallte ich mir dann meine Schreibmuse, band sie an einen Stuhl und Zwang sie, gefälligst im November bei mir zu bleiben. Und siehe da: Ich habe eine Geschichte zusammen bekommen. Zwar muss sie überarbeitet werden und wartet bis heute darauf. Aber: Ich. Habe. Es. Geschafft.

Entsprechend muss die Muse auch dieses Jahr wieder gepackt und festgesurrt werden, damit sie mir nicht entfleucht und tapfer mindestens einen Monat an meiner Seite bleibt. Diesmal scheint es auf den ersten Blick auch besser los zugehen. Mit meinem Prolog aus der Lesewoche hier, ist ein super Einstieg geschaffen, mit dem ich auf jeden Fall etwas anfangen kann.

NaNoWriMo


Wie schaut es bei euch aus?

Braucht ihr auch dringend eure Muse oder ist die sowieso die ganze Zeit an Ort und Stelle?