Die erste Woche ist rum. Genauer gesagt 7 Tage. Und was hab ich bisher so geschafft?

Nicht wirklich viel. Knapp 3.000 Wörter sind bisher geschrieben. Ich bin befinde mich grad mitten im 2.Kapitel. Ob das noch zu schaffen ist – so diese 50.000 Wörter – bis zum Ende des Monats zusammen zutippseln? Klar! Noch bin ich frohen Mutes! Wenn ich mir so anschaue, was ich letztes Jahre gemacht habe, da war ich lange unter dem nötigen Tagesdurchschnittziel geblieben. Bis am Ende die Worte nur so hervorgesprudelt sind. Noch habe ich die Fahne des Versag- eh, des Aufgeb- nein, des Kapitulie- nope, des Versuches mein Bestes zu geben – das klingt schon besser – nicht gehisst! So!

Da stellt sich nun die Frage: Nehm ich Hilfsmittel? Hab ich ein Gerüst? Ein Blatt Papier, wie ich mir die Eckdaten aufgeschrieben habe? Hab ich brainstorming gemacht? Eine Pinwand auf pinterest erstellt? Bunte Bildchen ausgeschnitten? Notizen gemacht? Nö. Mag ein Fehler sein oder aber auch nicht. Denn hier geht es darum einfach runterzuschreiben. Es ist schon schwer genug NICHT Korrektur zu lesen. Denn das hält noch mehr auf.

Wie macht ihr das? Habt ihr euch brav vorbereitet? Hab ihr euch aufgeschrieben, um was es gehen soll? Wer vorkommt? Wie die Figuren verbunden sind? Wo es spielt? Was noch passiert? Oder geht ihr so wie ich an die Sache heran? Mit einem Grundgedanken, der in eurem Kopf umherwabert und darauf wartet auf Papier zu landen und sich zu entwickeln. Heranzureifen? Gestalt an zunehmen?

 

Ich geh derweil mal meine Musen suchen, die bestimmt Urlaub in der Sonne machen und mich hier ihm Regen stehen lassen! *fluch*