jahresrückblick 2016

Bei meinen kleinen Rückblick auf das Jahr 2016 halte ich mich an den Fragen der Buchsaiten Blogparade fest, welche dieses Jahr zum ersten Mal bei Petzi statt findet.

Ich gebe mich immer etwas verkrampft, wenn es darum geht das EINE Buch zu finden oder den TOP Kandidaten, da allein ein Genre schon viele Facetten und Subgenre aufzeichnen kann, wo ein Buch besonders hervorsticht. Von daher werden es hier sicher mehrere Bücher auf die einzelnen Treppchen schaffen.


Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

Puh – da fällt mir spontan mal gar kein Buch ein… Vor allem da ich nicht ein Buch lese, von dem ich nichts Gutes erwarte. Ich hab hier einfach mal meine Lieblinge reingepackt, die mir positiv in Erinnerung geblieben sind. Meine Highlights bzw. Lesetipps aus 2016 hatte ich schon in „diesen Beitrag“ reingepackt. Dort sind auch die Kritiken verlinkt.

highlights 2016

 

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

Was heißt viel versprochen? Manche Bücher erfüllen halt nicht die eigenen Leseansprüche und dazu gehörten folgende Exemplare:

enttäuschungen

Alle haben mich in irgendeiner Form enttäuscht. Sei es vom Schreibstil, fehlender Spannung, langweilige Ereignisse, fade Figuren, der Vorhersehbarkeit, usw.

Das Büro der einsamen Toten“ (Leserunde)
Vor Ihren Augen
Das Haus der bösen Träume
Das Spiel – Opfer
Blinde Sekunden
Hochland

 

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

autoren 2016

„Per Sander.“ Ich habe erst gegen Ende des Jahres von ihm gehört und als hätte er es gewusst kam fast zeitgleich eine Besprechungsanfrage von ihm. Mich haben hier vor allem die Dialoge in dem Buch überzeugt. Nichts wirkt gestelzt oder zwanghaft. Flotte, witzige, freche und zeitgleich informative Wortgefechte erwarten einen hier.

Garry Disher. Ihn kannte ich durch Besprechungen z.B. von Philly bereits und im Frühjahr war es dann soweit, ich hab meinen ersten Disher gelesen und mich direkt festgebissen. Wenn man nach komplexen Handlungen sucht, wo man dennoch nie die Übersicht verliert und die Figuren auch ihre Tiefe und somit Persönlichkeit bekommen, ist man hier genau richtig.

Wes Anderson. Ein Autor der unter mehren Synonymen in der Autorenwelt unterwegs ist und den ich durch Zufall auf der Comic Con in Stuttgart getroffen habe. Er hat es geschafft mich eine Welt zu entführen, die der von „Firyfly“ verdammt nahe kommt. Alles fein im Steampunk-Stil.

„Richard Laymon.“ Auch ihn kannte ich schon lange vorher. Aber gelesen hab ich nicht so wirklich was von ihm und seit dem ich quasi sein Erstlingswerk in Neuauflage gelesen hab, häufen sich seine Bücher auf meinem SUB. Wer das Böse – Unerwartete – sucht, was nicht von einem anderen Stern kommt, sondern schlichtweg dein Nachbar sein kann, der ist hier genau richtig. Es wird nicht von Seite 1 an Blut verspritzt, aber wenn der Moment kommt, ist er heftig genug.

 

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

cover 2016

Ist hier wirklich ein warum nötig? 😉 Man sieht, dass sich schlichte mit farbigen Bildern abwechseln und alle Cover wirken in real viel besser als auf einem Bild. Allein schon wegen der Farben und der Struktur.

 

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2017 lesen und warum?

Höhö, das ist eine Fangfrage, oder? Als ob man sich für ein Buch entscheiden kann 😛 Aber es gibt in dem Fall wirklich ein Buch, was ich die Tage entdeckt habe. Es ist der Abschlussband eine Trilogie. Auf den ich schon lange warte:

roberto costantini

Wer ihn noch nicht kennt, hier gehts zu den ersten beiden Kritiken: Band 1 und Band 2. Zwar ist der erste Band grade verschollen (hab nur noch den Buchumschlag) aber ich werd ihn schon wieder finden. Denn ich würd gerne noch einen reread starten, bevor der dritte Band herauskommt.


Wie sieht eurer Rückblick aus?

Überwiegen auch eher die guten Bücher oder gabs schwere Leseflauten?