Zum zweiten Mal stand die Comic Con Germany in Stuttgart in den Startlöchern. Ich war tierisch gespannt, ob man die Kritikpunkte vom letzten Jahr auch beherzigen würde und wie die Halle diesmal aufgeteilt ist.


Und, war’s besser?

Ja, man hat eindeutig vieles an der Optik und dem Aufbau verändert. So gab es weiße Trennwände, die Bühnen haben sich um zwei vermehrt, es gab eine weitere Halle – neben der Haupthalle – und das Essen ist ebenfalls gleich gut geblieben (bis auf die Preise, die waren teilweise deutlich höher…).  Nur wer um alles in der Welt ist auf die Idee gekommen einen Seg Way Parcour aufzubauen?! Mittendrin?! o.O

Was gab’s sonst zu sehn?

Nun, neben zahlreichen Ständen, wo man Merchandise kaufen konnte, waren viele Zeichner vor Ort, die diesmal nicht abgeschottet in den hinteren Reihen Platz nehmen mussten, sondern fein mittendrin. Also die privaten. Nicht die Acts, die vom Veranstalter reingeholt wurden. Diese kamen für Autogrammstunden oder Zeichen-Panels aus ihren Löchern gekrochen und zogen ihren Fan-Schweif mit sich, was man an den kurzen Stau-Momenten spürte.

Die Verlage waren natürlich auf vor Ort und man konnte an ihren Ständen direkt Comics, Manga, Artbooks, Games, Brettspiele, etc erwerben. Optisch haben einen vor allem die Star Wars Welten in den Bann gezogen. Verteilt auf beide Hallen, befand man sich entweder in einem Raumschiff oder auf dem Planeten Tatooine (Jabbas Palace).

Neben den großen Welten, gab es noch die kleinen im Lego Diorama. Großartige Szenen und Figuren wurden hier nachgebaut. Manche hatten so viele Details, dass man sie gar nicht auf einen Blick fassen konnte. Ein paar davon kann man unten in der Galerie anschauen.

Und, wen wir natürlich nicht vergessen dürfen: Die Cosplayer! Viele Charaktere aus diversen Welten tummelten sich auf der Con. Am Samstag war es – Dank des Panini-Cosplay-Contest – wieder mal sehr Harley Quinn lastig, aber auch Batman gab sich Oft die Ehre. Sonntag sah man sie dann weniger, dafür aber auch viele unbekannte Wesen, die man nicht so recht einordnen konnte. Schön ist es immer, wenn auch Ausreißer drin sind, quasi Cosplays älterer Figuren. Da waren einige gute Exemplare dabei!

Und meine Wenigkeit?

Ich selbst war am Samstag als weiblicher Edward unterwegs und am Sonntag als Astrid aus „How to train your dragon“. Viele Kinder raunten hinter mir „meinen“ Namen und ein paar wollten auch Bilder haben (Okay, die Eltern fragten meist, weil das Kind sich nicht traute 😉 ). Ansonsten gab es viel Lob von denen, die mich ansprachen, was mein Cosplayer-Herz natürlich gefreut hat.

Und was ist mit Edward? Da ich recht spät dran war mit beiden Outfits, ist Edward auf der Strecke geblieben und ich will/muss seine Hände definitiv noch mal neu machen. Da bin ich noch nicht zufrieden mit. Auf die Schnelle war aber nichts mehr möglich. Aber grad die Details machen so ein bekanntlich Outfit aus.

Ein paar Abschlussworte?

Ich komme gerne wieder! Es hat wieder viel Spaß gemacht, man konnte einiges entdecken & mitnehmen. Zwar war bei den Panels diesmal nicht so viel für mich/uns dabei gewesen, aber das störte nicht.

Ich bin eher am überlegen auch mal am Cosplay-Wettbewerb teilzunehmen (also dem Haupt-Contest), aber welchen Charakter ich nehmen soll, da bin ich mir noch unschlüssig. Mmmmh…. [edit: Vorschläge sind willkommen XD]

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