Kurz Kommentiert

Inhalt:

Wyatt ist Einzelgänger, Beruf: Verbrecher. Die Rechtsanwältin Anna Reid setzt ihn auf 300 000 Dollar im Safe ihres Partners an. Doch andere kommen ihnen in die Quere: Bauer, der Troubleshooter der Mafia von Sydney, Ivan Younger, ein windiger Hehler, und vor allem Sugarfoot, ein brutaler Cowboy-Punk, der die Schnauze voll hat von seinem Rausschmeißerjob. Auch er will jetzt ein größeres Stück vom Kuchen …[Buchrücken]

Fazit:

Lesetipp! Heute ist mein „kurz kommentiert“ wirklich beim Wort zu nehmen. Denn zu diesem Buch kann und braucht man nicht viel sagen. Wer Garry Disher kennt, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen. Alle anderen, die Krimis lieben und abseits der fülligen Masse Lust auf etwas schlichtes, geradliniges und dennoch unterhaltsames haben, diese sollten zugreifen. Zur letzten Überzeugung folgt noch ein Auszug aus einem Dialog:

„Wie kommt’s, daß es einfach nie so klappt, wie geplant, Wyatt? Hast du dich das jemals gefragt? Ich meine, liegt es daran, weil wir krumme Dinger drehen? Gott schaut herunter, sieht zu, was wir so veranstalten und schickt und Sugarfoot vorbei, um uns das Leben schwerzumachen. Ich frage mich das öfter.“

 

„Er könnte uns auf die Probe stellen“, sagte Wyatt.

 

„Wozu? Wir sind schon durchgefallen. Nee, Gott legt unsereins ganz gerne Steine in den Weg. Nimm einen stinknormalen Kerl eine Stütze der Gesellschaft, Frau und Kinder, Kirche am Sonntag – wenn er es versaut, kannst du darauf wetten, daß er trotzdem damit durchkommt.“ [S.101]

Das Buch ist 1999 auf dem deutschen Markt erschienen, daher sind hier keine Rechtschreibfehler versteckt, sondern alles wurde 1:1 übernommen.


Genre: Crime / VÖ: 1999 / Verlag: Knaur & Pulp Master / Seiten: 252 / Serie: Band 1

weitere Kritiken: kaliber17, …

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