Mitlesen auf eigene Gefahr > Spoileralarm!

Inhalt:

Welches Geheimnis verbirgt die katholische Kirche von Irland?

An einem kalten Frühlingsmorgen in der Grafschaft Cork finden zwei Fischer im Blackwater River den aufgeblähten Körper von Father Heaney. Hände und Füße sind gefesselt und um den Hals trägt er die Würgemale einer Garrotte. Zudem ist er kastriert worden.
Kurz darauf wird ein zweiter Priester auf die gleiche Weise zu Tode gefoltert.
Katie Maguire befürchtet, dass ein Serienmörder gerade erst mit seinen Taten begonnen hat …   [Verlagsseite]

Eckdaten:

  • erschienen im Festa Verlag
  • Band 2 um Katie Maguire
  • VÖ: Dezember 2017

Aufteilung:

(1) Anfang bis S.119
(2) S.119 bis S.218
(3) S.218 bis S.319
(4) S.319 bis Ende

Mitleser:

Andrea (Leseblick)
Conny (Pink Anemone)
Myself


Mitleser sind gerne gesehen!


31 thoughts on “|Leserunde| “Gequälte Engel”

    1. Hallo ihr beiden.
      Habe gestern Nacht mit dem Buch angefangen und heute im Zug den ersten Leseabschnitt beendet.
      Was mir an Masterton gefällt ist, dass er echt nicht lange fackelt und die erste Leiche immer schon auf den ersten Seiten auftaucht und ich musste mit den beiden Fischern schon so ein bissl lachen XD Ich liebe ja morbiden und trockenen Humor und an dem fehlt es hier ja auch nicht.
      Bezüglich der Pfaffen…öhm, der beiden Hochwürden *hust*, hat sich Masterton etwas “Schönes” einfallen lassen und irgendwie finde ich, dass sie es sehr wohl verdient haben, wenn man die Anschuldigungen betrachtet. Ich habe aber das Gefühl, dass die gesamte Diazöse da ihre Finger im Spiel hat und die “Übriggebliebenen” jetzt versuchen Schadensbegrenzung zu üben. Nur was da genau vorgefallen ist und wie und wem sie gezeigt haben, wie man Gott sehen kann und dann auch noch so sehr davon überzeugt zu sein scheinen, das Richtige getan zu haben…tja. Vor allem bin ich neugierig, ob die Story wieder einen leicht mystischen Touch erhält (die Krähen sind ja immerhin auch wieder da), oder ob dieses diesmal wegfällt. Mir hat der Bezug zur nordischen Mythologie im ersten Teil richtig gut gefallen, aber ich habe ja auch einen “kleinen” Faible die nordische Mythologie betreffend *g*.

      Während mir im 1. Teil die privaten Probleme von Katie ja in gewisser Weise gefallen haben, da sie fern von 08/15 und selbst ein kleiner eigener Fall waren, bin ich diesmal damit nicht ganz so glücklich. Gibt es echt keine Ermittler mehr, bei denen privat alles im Lot ist? Muss es denn ständig auch privat drunter und drüber gehen? Aber mal abwarten, vielleicht verläuft das private Gesäusel ja im weiteren Verlauf eher im Hintergrund.
      Jap, ich kann diese privat gequälten und durchgebeutelten Ermittler nicht mehr lesen, auch wenn es sich hier um eine starke Frau namens Katie Maguire handelt.
      Aber erstmal weiterlesen. Bin schon auf Eure Meinungen und Eindrücke gespannt.

      Liebe Grüße aus einem Wiener Nachtdienst
      Conny (bitte bei Erwähnung nicht mehr “Cornelia” schreiben, so nennt mich niemand *g*)

      1. Oh, sorry @ Namen – wird direkt abgändert !!

        Ich kann dir wirklich in allen Teilen zustimmen. Hatte gestern noch die letzte Seite vom ersten Abschnitt gelesen und war zu müd, um hier was zu schreiben.

        Der Einstieg: Mein erster Gedanke war wirklich, dass das eine perfekte Ausgangslage ist und wohl dezente Gesellschaftskritik mit einfließt. Muhahaha.
        Ob er noch mehr gemacht hat, möchte ich gerne wissen, denn Missbrauch find ich schon sehr hart – egal in welcher Form, ob körperlich oder mental oder oder.

        Dann kam Katie und ich habs schon gerochen. Klischeeszene: Sex, aber oh, ich muss arbeiten und wir müssen reden, ach das machen wir später.
        UARGS! Nackenhaare auf!
        Ich hoffe das nimmt nicht Überhand, sonst gibt das nen fetten Abzug in der B-Note!
        Ist ist mir immer noch sympathisch und ich lese gerne ihre Abschnitte, aber hier mit bitterem Beigeschmack…

      2. Ich geselle mich dazu :)
        “Sie wollen ja wohl keinen Tee, oder?” (S. 106) :D

        Hinsichtlich Masterton und seinen Einstiegen bin ich auch voll bei euch! Gleich im ersten Kapitel eine Leiche, im zweiten die Ermittlerin und dann sehr bald ein neues Opfer. I like!
        Ein wenig verwirrt hat Masterton mich mit Dooley und Doody.
        Das “betroffene” Jungs am Werke sind, ist denk ich allen klar oder? Oder er spielt bewusst mit uns, kann ich mir an dieser Stelle aber nicht vorstellen.

        Nett fand ich, dass wir bei Quinlan live miterleben, wie die Folter so von Statten geht. Nun singt er ein wenig höher. Erwarte nun zeitnah die zweite Leiche.
        Der Meeräschen-Mann… habe gleich mal Google befragt, ob es den in irgendeiner Mythologie gab, aber nö. Ist anscheinend echt nur ein Brackwasserfisch :D

        John und Katie. Joar. Noch kein richtiger Nerv, aber hoffe, wie ihr, dass die Story sich im Sand verläuft. Entweder sie finden schnell ne Lösung, dass er bleibt oder er geht weg, sie nimmt es mit Schmackes und wir können hier weiter den Priestern auf den Leim gehen und nicht irgendwelchen Gefühlsduseleien^^

      3. @ Andrea
        Ich habe auch gleich gegoogelt, ob es eine mythologische Gestalt namens Meeräschenmann gibt Aber diesmal scheint es in keine mystische Richtung zu laufen. Irgendwie finde ich das schon irgendwie schade, da dieser leicht mystische Touch im ersten Teil doch das gewisse Etwas für mich war. Einfach weil es immer nur im Hintergrund verlief und doch irgendwie präsent war. Kann aber auch sein das es deswegen war, weil ich die Göttin Morrigain und Raben/Krähen allgemein faszinierend finde ☺️
        Die Sicht des Opfers finde ich auch immer interessant. Vor allem hier mit den Foltermethoden der spanischen Inquisition. Masterton lässt sich diesbezüglich immer Methoden fern von 08/15 einfallen. Hier wird nicht mit nem stinknormalen Messer geschnitzt oder mit einer Pistole rumgefuchtelt, sondern mit speziellem Werkzeug und Methoden. Sowas mag ich

      4. Musste grad schmunzeln, dass ich bei dem Fisch nach Mythologie sucht. Aber es kann sich ja überall was verbergen :D

      5. Das Thema finde ich auch toll…also nicht toll im Sinne „Juhu, toll Mißbrauchs-Pfaffen“, sondern bezüglich Wahrheitsgehalt und Aktualität. Obwohl dies derzeit nicht die Nachrichten dominiert, darf meiner Meinung nach nicht vergessen werden, was die Kirche alles für ihre heiligen Schäfchen (und nur die) tut und toleriert, trotz des Wissens schwerer Straftaten in den eigenen Reihen. Masterton führt hier also wirklich einen mächtig schweren Hieb auf die Kirche aus und lässt ein bisschen hinter diese ach so fromme Kulisse blicken.

        Ich mag Katie auch total gerne. Es mangelt meiner Meinung nach viel zu sehr an starken weiblichen Ermittlern in der Krimi-/ Thrillerwelt. Was mir auch gefällt ist, dass sie von den Kollegen voll und ganz als Chefin akzeptiert wird. Kein Rumgeflenne bezüglich Sexismus und Mimimi seitens der Herren und schon gar nicht von Katie. Das kann ich nämlich auch nicht mehr hören/lesen

    1. Uuäähh, also die ersten Seiten des zweiten Abschnitts kosteten mich einiges Augenrollen und genervtes Seufzen. Jetzt kommt zu dem privaten Rumgejammere auch noch Erotik hinzu, wobei es nicht wirklich erotisch war. Ich will in keinem Thriller von einem Lusttröpfchen angezwinkert werden und schon gar nicht will ich mir Gedanken machen, wie lange ein Schamhaar sein muss, um es sich um den Zeigefinger wickeln zu können *Würggeräusche*. Das ging doch wirklich über 20 Seiten lang. Was ist da los bitte? Ich meine, ich weiß, dass Masterton auch Erotikratgeber geschrieben hat, aber deswegen muss man sowas doch nicht gleich in einen Thriller reinpacken.
      Ich habe das Gefühl, dass Krimi-/Thriller-Autoren denken, dass ein Thriller ohne Privatprobleme und Fi**erei nicht funktionieren kann.
      Unsere Hoffnung, dass das im Hintergrund verläuft, wurde also zunichte gemacht und bei mir wird das wohl Abzüge bei den Punkten geben. Einfach weil mich sowas unheimlich nervt.
      Zumindest wird der Fall interessant und der Pfaffe als Flagge war auch wieder mal etwas Neues. Ebenso die eingenähte Ratte (mittelalterliche Foltermethode) konnte mich begeistern. Nun ist definitiv klar, dass die Diazöse hier mit drin steckt und deren Mafiaboss Monsignore Kelly nicht nur droht, sondern auch Taten folgen lässt. Aber was will man von einem Kirchenanhänger anderes erwarten. Die gesamte Kirche ist ja eine einzige Mafia-Organisation – heilige la familia. (Jap, ich bin auf die Kirche nicht gut zu sprechen ). Es ist auch klar, dass Betroffene eine Vendetta vom Feinsten abziehen. In der Hinsicht wird es also wohl keine große Überraschung bezüglich der Auflösung geben. Es stellt sich eigentlich nur noch die Frage, was hier wirklich vertuscht werden soll. Ich schätze es haben sich paar Pfaffen zusammengetan und haben ihre eigenen speziellen kleinen Messen gefeiert, in denen kleine Jungs involviert und quasi in gewisser Weise geopfert wurden, um dem Herrn nahe zu sein. Mal gucken, ob uns Masterton auf eine falsche Fährte führt und mich somit doch noch überraschen kann. Irgendwie hoffe ich, dass da etwas anderes dahintersteckt.

      1. Ja, deine Schmerzenslaute sind absolut nachvollziehbar!
        WHY? Ich brauch das nicht und John geht mir grad auch tierisch auf die Nerven… da hatte ich zum ersten Mal Lust, einfach den Absatz zu überspringen.

        Als Gegenpart der Mord, die Leiche, die Foltermethoden – hach, wunderbar!
        Nur zwei Szenen fand ich was…nun ja: Uh, wer könnte mir wohl eine Botschaft schicken, einer aus der Drogenszene? Der aktuelle Fall scheint total vergessen.
        Genauso die Engelsstimmen, mh, was könnte das wohl sein? Hoch? Lieblich? Vorher habt ihr doch über die Beschneidung gesprochen. Gnarf! So was nervt mich immer in Krimis.

        Was nun genau hinter allem steckt würde ich gerne wissen. An Opferrung denke ich grad noch nicht. Vllt war das mal ein “Nebeneffekt”, aber nicht Absicht. Denke die ganze Zeit an Kastration. Mal abwarten :D

      2. Genau, John hätte ich am liebsten auch durchgeschüttelt. Wie kann man nur so egoistisch sein und erwarten, dass der Partner, der alles Herzblut in den Job gesteckt hat, von einen Tag auf den anderen kündigt und die Zelte abbricht? Dann auch noch so ungeduldig sein und immer hinterher fragen – “Hast du schon…”, “Wann denn nun?…”. Soll er sich doch zusammen mit seinem blinzelnden Penis und seiner Schamhaarperrücke in die Staaten verziehen *grml*.

        Bei der Szene in der sie sich fragt wer ihr wohl diese “Nachricht” geschickt haben könnte, musste ich auch erstmals ungläubig gucken und dachte mir “Mädel, hast du Alzheimer oder wieso kannst du dich an die Drohung vom Monsignore “Corleone” nicht mehr erinnern??” In diesem Teil scheint Katie bissl auf der Nudelsuppe zu schwimmen.

        Ich meinte nicht Opferung im Sinne von Menschenopfer, sondern das die unschuldige Kindheit der beteiligten Jungen quasi geopfert wurde, indem sie diese sexuell missbraucht und ev. kastriert haben, weil sie das als notwendigen Ritualablauf gesehen haben könnten. Immerhin brauchten sie ja Engelsstimmen für den Chor…. So etwas in der Art, aber vielleicht habe ich auch einfach zu viel Phantasie XD

      3. Aaaah @Opferung, gut, so hatte ich es wirklich nicht verstanden :D
        Dann sind wir gedanklich auf dem gleichen Weg!

        In der Nudelsuppe schwimmen.
        Das hab ich auch noch nicht gehört XD

      4. Die Nudelsuppe werde ich mir auch merken :D

        Also der hängende Priester und die Ratte waren top, der Rest, wie ihr schon sagt… naja.
        Ich habe ja nicht immer Probleme mit Liebelei in diesem Genre, aber ich habe als der extrovertierte und selbständige Frau, wenn Männer (wie John) SO reden. Lass alles zurück und komme mit mir und mache da ein Loui-Job in einer Detektei. Musste sofort an die Trovatos denken. Gott, ich hoffe wirklich nicht, dass Band 3 (kommendes Frühjahr) in den USA spielt.

        Die Mitteilung an der Wand. Alzheimer klingt gut, ich dachte in dem Moment nur völlig bekloppt. Als Kati dann noch aufgezählt hat, wer ihr alles Böses will, dachte ich WAAAAAAAAAAAAAASS ist denn mit ihr??? Sie brauch ne Mütze Schlaf. Bekommt sie ja nun, da sie das Lesbendate abgelehnt hat :D

      5. Les weiter! Du wirst uns im nächsten Abschnitt so zustimmen :D

        Und John, hach ja, nun ja, seufz, er heißt halt John XD

    1. Huch, diesmal bin ich die erste hier, die schreibt :D

      Der Abschnitt hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Kaum Liebesromanzen-Texte, nur zahlreiche hafergelbe, hellblaue, dunkelbraune, brombeerfarbene Farben… da hat wohl einer ein gewisses Faible.

      Das “eigentlich” kommt von der Szene im Wald. Ja, es war hart, aber man hat es auch gewusst, dass es passiert. Unfall, Umwege, Regen, abschüssige Straßen, ein Dickicht, ein Polizist der denkt “ich bräuchte Hilfe” und dann getötte wird. Trenne das kleine, schwache Schaf von der Herde und vernichte es. Bekannte Strategie, die das Buch so nicht nötig hat.

      Ich bin jetzt aufs Ende – das FINALE- gespannt :D Das könnte meine Misch-Masch-Meinung noch mal extrem anheben!

      1. Dieser Abschnitt hat mir auch irrsinnig gut gefallen, was definitiv an dem fehlenden Privat-Mimimi liegt. Hier kommt Schwung in die Sache – Tempo, wie auch Spannung wird gesteigert. Der dritte Pfarrer ist nun in der Hölle gelandet und auch hier wieder neue Foltermethode. Hut ab, die Folterungen zu lesen wird hier nie langweilig ^^ . Doch wie im ersten Teil müssen hier die Opfer auch auch dem Drahtgestell des Bettes liegen. Ist Euch das auch aufgefallen? Masterton scheint etwas gegen Matratzen und dafür eine Vorliebe für die Drahtgestelle zu haben *g*.
        Nun haben die auch noch nen Garda auf dem Gewissen. Also ich habe schon irgendwie gehofft, dass er es zurück schafft, aber du hast recht – es war irgendwie sowas von klar. Da fand ich dafür die Beschreibung der Verletzungen toll. Masterton hat es wirklich drauf kopfkino zu erzeugen.
        Nun gleich weiterlesen, denn jetzt ist es wirklich spannend und ich will endlich wissen wer dahinter steckt (außer die Diazöse selbst). Motiv ist ja irgendwie klar und diesbezüglich wird es wohl keine Überraschung geben.

      2. Abschnitt 3 beendet und jap. Weniger John und mehr Tempo.
        Das letzte Kapitel war meins. Auch wenn er das getrennte Schaf war, fand ich die Beschreibungen nach Erblicken der abgebrochenen Zweige im Dickicht mega gut. Und die Beschreibungen der Verletzungen und der Folterungen sind bisher mein Highlight. Das hat Masterton echt drauf.

        Ich denke beim Taxifahrer aktuell an den jungen, der anfänglich von Kelley verdächtigt wurde. Ihr wisst ja schon mehr. Ich werde das Buch dann heute noch vor dem Blutmond beenden.

    1. Ich.
      Bin.
      Sprachlos.

      Warum dieses fucking Ende? Warum?
      Und warum wird eine Frau in den Knast gesteckt, für die es keine Beweise gibt?
      “Hier, ham en Hammer gefunden. Ist zwar meiner. Aber war bestimmt Nola.”
      “Okay. Ich glaub dir. Hab keine Beweise, aber das klingt tooootaaaal logisch.”
      Eh. Nein.

      Da rückt der eigentliche Part und das Finale echt in den Hintergrund. Den den fand ich super. Aber Katies Seite diesmal.
      Sorry. Also ich bin etwas enttäuscht und muss diese Enttäuschung sacken lassen :(

      1. Also ich weiß auch ned. Der Fall selbst war absoluter Hammer. Obwohl wir ja wussten um was für ein Motiv es sich handelt, die Diazöse das vertuschen will etc., hat Masterton das Ende echt toll hinbekommen. Überraschen konnte er mich mit der Auflösung das Nora hinter dem Mordanschlag steckt. Leider wird das ja nicht wirklich aufgelöst. War sie es nun? Was hat die Forensik ergeben? Einfach nur erwähnen, dass sie es war ist mir zu wenig. Sie würde ja nicht direkt in den Knast gesteckt, sondern erstmal verhaftet und das bedeutet U-Haft, bis die Beweislage etwas gegenteiliges behauptet. Das war mir schon klar, aber dieser Fall wird nicht weiterverfolgt. Stattdessen steht Katie jetzt am Flughafen. Uäh!!! Nein, nein, nein!! Ich bin mit diesem Ende also auch alles andere als zufrieden und ich hoffe ebenso wie du, dass die Reihe nicht in San Francisco weitergeführt wird. Ich habe das kleine schottische Kaff Cork mit all seinen Gangstern liebgewonnen.
        Was mir noch aufgefallen ist – es scheint doch fast jeder auf Katie zu stehen. Der Feuerwehrmann, die Pathologin,… Kann man nicht einmal einen Thriller lesen in dem sich nicht irgendeiner in den Protagonisten verknallt? Was sollte das? Vor allem hatte das auf die Story absolut keinen Einfluss, ergab keinen Sinn. Muss sowas erwähnt werden, um auch eine Lesbierin in die Story einzubauen, weil es gerade in ist? Und muss eine Lesbierin auch gleich auf die Protagonistin abfahren? Als ob sich Lesben gleich zu jeder starken Frau hingezogen fühlen würden. Das ist schon wieder Klischee vom Feinsten. Oder war es deswegen, um aufzuzeigen wie scharf Katie ist?
        Der Fall selbst, die Auflösung und das diesbezügliche Ende waren wirklich toll, aber was sich so rund um Katie angespielt hat… ne. Ich bin ja gespannt was Andrea noch dazu sagt *g*
        Ich weiß echt ned wie ich dieses Buch bewerten soll. Auf der einen Seite geiler Fall, auf der anderen Seiten Murks.

      2. Das Ende war es, was meine Meinung besiegelt hat. Also wenn der Autor nicht das Ruder rumreißt, ist die Serie eigtl schon fast tot für mich :(
        ABER da ich weiß, wie der dritte Band bewertet wird und was darin vorkommt, seh ich diesen Band nun als schwachen Ausrutscher an (inkl. Bewertung) und hoffe auf das Beste im nächsten Teil:

        In a grimy flat in the city of Cork, a burly man lies dead on a bloodstained mattress. His face is unrecognisable: seven gunshots have shattered cartilage and bone. Yet DS Katie Maguire, of the Irish Garda, knows exactly who he is. Amir Xaaji Maxamed, a Somali pimp she has unsuccessfully been trying to convict for years.

        Katie knows it’s her job to catch the killer. But Maxamed was an evil man who trafficked young girls into Ireland to be sold for sex, and now that he’s dead, the city is a safer place. When a second pimp is killed, Katie must decide. Are these vigilante murders justified? And how can she stop them spiraling out of control?

      3. Puh puh puh. Diese Hand auf der Schulter. Weg weg weg. Ich hoffe sie sagt ihm nur, dass sie ihn liebt und sie sich wiedersehen und bleibt in cork (KT zu Band 3 sieht ja so aus). Aber zu viel Liebelei in dem Teil. Im ersten teil war das ja noch nicht ganz so der Fall und da hatte mich der Autor einfach mit dem Mystischen.

        Der Fall an sich war gut, ja. Auch wenn man ja sehr schnell wusste, welches Motiv und das es ehemalige Schüler sind. Da hätte mich ne Wende überrascht. Wenn es ZB Kelley gewesen wäre und seine old kumpels.

        Nola. Für mich nen Unding, als er da mit dem Hammer daherkam. Klar Eifersucht ist nen Punkt, der passt (aber halt auf die Schwester, was wiederum die Story um katie zerreißt), aber wieso dann die göttlichen Worte an der Wand. Nola scheint mir nun auch nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein, wenn man sowas wie Michael ehelicht.

        Dennoch mag ich seine Fälle, seinen Schreibstil und das er Dinge einbringt, die ich aus anderen thriller nicht kenne.

      4. Wie ich sehe, sind wir uns recht einig: Der Stil ist wunderbar! Aber diese Klischee-Romantik-Sache, könnte bitte mal verschwinden, braucht man in der Form nun wirklich nicht…

        @Andrea
        Was kennst du denn zB aus anderen Thrillern nicht?

      5. @Kaisu:
        Also auch wenn ich viel Horror/ Extrem gelesen habe und mich aktuell wieder mehr dran versuche, war für mich neu:
        – die eingenähte Ratte
        – das brennbare Gel auf dem Kopf
        (da muss ich gerade an mein Extremband denken, musste ich gestern tatsächlich beiseite legen, auf Kopf reagiere ich derzeit nicht gut :D )

        Ok, es war nicht viel Neues, aber ich fands trotzdem gut.

      6. Ah, solche Sachen meinst du! Ja, da sollte man auch mit neuen Sachen daherkommen, sonst wirds langweilig :P
        Die Sache mit der Ratte fand ich übrigens super – unterhaltungstechnisch – die Ratte selbst hat mir leid getan D:

        Dachte vom Schreibstil oder ähnlichem :)

      7. Sry Mädels, die letzten Wochen war bei mir echt Stress pur.
        Puuuhh, nach dem Klappentext zu schließen bleibt also Katie doch in Cork. Was bin ich froh!! Wieder Selbstjustiz (naja), aber ich gebe dieser Reihe auf jeden Fall noch ne Chance. Immerhin schreibt Masterton genial, äußerst bildhaft und, wie Andrea schon sagte, bringt er auch mal bissl Schwung in die “Technik” rein *g*. Das mit den Ratten kannte ich bisher nur aus einer Doku, das mit dem brennbaren Öl war mir auch neu. Aber auch die Fälle sind an und für sich fern von 08/15 und erwähnte ich schon seine genial bildhaften und plastischen Beschreibungen? ;-)
        Ich setze mich heute an die Rezension. Mal schauen, ob ich meine Meinung noch änderer, oder es “nur” 3 Sterne werden.

        @ Kaisu
        Vielen Dank für das Organisieren der LR und das wir bei Dir rumlungern durften *g*. Hat Spaß gemacht mit Euch zu lesen, vor allem da ihr bezüglich dieses Privat-Mimimis auch nicht steht XD

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