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Festa, Festa… überall Festa!

Mein guter Vorsatz, so alle zwei Wochen ein Speeddating zu machen, hat leider nicht geklappt. Was allerdings daran lag, dass ich in letzter Zeit immer direkt ein neues Buch zur Hand hatte und dabei nicht groß überlegen musste. Heute ist das Ziel des Dates nicht (!) Bücher auszusortieren, sondern zu sehen, welches Buch ich als nächstes lesen möchte. Die Qual der Wahl quasi.

Jedes Buch hat 20-30 Seiten Zeit, um mich zu überzeugen.


“Unter einem Friedhofshimmel”

gelesen bis: Ende Kapitel 1 (Seite 30)

* Endzeit, hell yeah! Steven bekommt von Bruder SMS mit geheimen Code, der zum sofortigen Aufbruch auffordert, etwas ist ausgebrochen & bedroht die Menscheit. Töchter + Frau werden eingesammelt, das Zusammenpacken für die Flucht beginnt.

* war sofort drin, sehr flott zu lesen, ich will mehr!

“Scare Me!”

gelesen bis: Ende Kapitel 2 (Seite 22)

* Will & Carla, seit 19 Jahren verheiratet, wohlhabend, obere Schicht und völlig entspannt (wird irgendwann von Poppy bedroht)
* Poppy hat Brett umgebracht und ein paar mehr Menschen, sie hat Spaß am morden und ist noch lange nicht fertig

* Startschuss mit dem Mord, danach gehts zu Will, guter Crime-Aufbau, der Wechsel gefällt

“Totenlust”

gelesen bis: Ende Kapitel 1 (Seite 37)

* ein Auftrag, Explosionen, eine Kiste, ein Mord (Prolog)
* Kurt, Polizist, geht einem Einbruch nach und soll Donuts kaufen, er ist unzufrieden mit seinem Job, Donuts, ertappt Pärchen auf frischer Tat in Minenschacht, Donuts, fühlt sich von der Dunkelheit beobachtet, Donuts

* hab ich Donuts schon erwähnt? guter Lesefluss, Einstieg macht neugierig auf mehr

“Einsame Jäger”

gelesen bis: Ende Kapitel 1 (Seite 39)

* ein Jäger, ein Ausflug mit den Pferden, Mutter, Tochter, Vater, plötzlich ist der Vater tot (Prolog)
* junge Soldaten üben das Tragen eines Sarges, Donny ist einer davon & wird abgeordert, Sonderauftrag

* geschieht viel und nichts, gelungene Einleitung, militärisch, aber man will mehr wissen

“High Life”

gelesen bis: Ende Kapitel 1 (Seite 22)

* Jack fährt durch die Stadt, auf der Suche nach etwas, beschreibt dabei die Stadtviertel, die Optik, das Leben, die Reichen und Armen, die Kontraste und fährt direkt zu einer Stelle wo ein Krankenwagen steht, einer Person, die er kennt

* schweremütige Stimmung, man spürt den Sog und will dennoch nicht weg, macht neugierig

“Die Opferung”

gelesen bis: Ende Kapitel 1 (Seite 20)

* ein Geräusch auf dem Dachboden, schlurf, Neugierde, wer stört, schlurf, Ratten? Eichhörnchen? schlurf, zu dunkel und dann fällt die Tür zur, schlurf, Panik, man ruft nach dem Sohn, schlurf, Licht, die Tür ist offen, alles ist ruhig

* feiner Einstieg, da kommt noch was auf den Leser zu, freu mich drauf

“Das Leben, das wir begraben”

gelesen bis: Ende Kapitel 1 (Seite 22)

* ein Student, ein Altersheim, eine Uni-Arbeit, ein älterer Mensch, der interviewt werden soll, dann nehmen wir mal Carl, der ist verurteilter Mörder, viel Spaß!

* interessanter Einstieg, da muss und will man am Ball bleiben


(vor dem reinlesen geschrieben) Ohne Date würde ich zuerst mit Masterton und Lee starten, danach Stokoe und Eskens. Mal schauen, was meine Eindrücke so sagen oder mein Unterbewusstsein mich beeinflusst oder gar mich ein Buch so überzeugt, dass es alle anderen meilenweit überholt!?

(danach) Oookay, Masterton ist immer noch sehr interessant, allerdings gibt es wirklich Bücher die mich jetzt gerade mehr reizen. Tatsächlich hat “Unter dem Friedhofshimmel” das Ranking gewonnen, dicht gefolgt von “Das Leben, das wir begraben” und ” High Life”

Welches Buch würdet ihr als erstes lesen?


Danke für deine Lesezeit!

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