von Hajime Inoryu & Shota Ito

Kurz & Knackig, mein Leseeindruck zu “The Killer Inside”

Worum geht es?

Das Studentenleben könnte so schön sein. Eiji lebt in den Tag hinein und genießt das entspannte Leben mit seinen Freunden. Hier und da kleine Stichelein, die Frage nach einer Freundin, kleine Saufegelage, einfach Spaß und Freude. Bis da plötzlich dieses Mädchen in seinem Bett landet und er sich nicht erinnern kann, wie es dorthin gelangt ist. Da sie recht entspannt wirkt, scheint er alles richtig gemacht zu haben. Aber: Er kann sich nicht erinnern!

Eiji kann sich an drei Tage nicht erinnern. Was im ersten Moment spaßig klingt und nach übertriebener Party – mal ein kleiner Blackout – wird bald zum bitteren Ernst. Denn es nimmt ihn mehr mit, als er zunächst dachte. Vor allem als ein Mord geschieht und seine eine Mitschülerin so seltsame Anmerkungen macht.

Könnte das alles mit seiner Vergangenheit zusammenhängen? Diese Frage stellt er sich nun fortlaufend. Immer häufiger kommt es zu Aussetzern und zeitgleich werden Menschen ermordet. Menschen, mit denen er teilweise kurz vorher Kontakt hatte. Ermordet er diese Menschen? Oder spielt jemand ein perfides Spiel mit ihm?

killer inside leseprobe
The Killer inside – Leseprobe

Konnte mich der Manga packen?

Der Titel ist recht plakativ und keine neue Erfindung. Dass jemand von seiner Vergangenheit eingeholt werden könnte und diese ihn beeinflusst oder – immerhin ist das nach dem ersten Band unbekannt – er von außen manipuliert wird, damit er denkt, dass er es war, ist in dem Genre nicht unbekannt. Darüber stolpert jeder gelegentlich, der Bücher oder Comics daraus liest.
Was mich natürlich nicht daran gehindert hat, zu diesem Manga zu greifen. Hehe. Zum Glück, denn die Story weiß durchaus zu unterhalten. Da im Auftakt “nur” sein Geheimnis aufgedeckt wird. Bleiben noch zahlreiche Fragen offen. Vor allem, da Eiji ziemlich kuriose Sachen über sein anderes Ich herausfindet. Das wird noch böse lustig.

Der Zeichenstil passt wunderbar zum Kontext. Es wird düster, blutig, aber auch spaßig und unterhaltsam. Stets der Situation angepasst, kann man dem Verlauf gut folgen. Gelegentlich gibt es “Sprünge” in die Vergangeheit. Allerdings genau in dem Tempo, in dem auch Eiji seine Lücken zu füllen versucht.

Die Reihe umfasst 11 Bände im Original und ist damit abgeschlossen.

The Killer inside – Leseprobe

Lesetipp!?
“The Killer inside” ist so eine Reihe, wo ich erst nach einem weiterem Band urteilen möchte. Zwar ist der Auftakt absolut fesselnd, nur habe ich ein bisschen Sorge, dass die Leserschaft mit zu vielen side quests hingehalten wird.
Was mich an der Stelle nich davon abhält zu sagen: Lest den Manga!
Guter Thrill ist aktuell selten auf dem deutschen Markt, daher sollte hier auf jeden Fall ein Blick reingeworfen werden.

Laut Verlag ist es ein Psychothriller mit Horrorelementen. Bei Psychothriller bin ich voll dabei, aber Horror? Bisher spüre ich nichts davon. Mal schauen, was hier noch kommen wird.

Das ist ein Shonen Manga und gezielt für die männliche Leserschaft gezeichnet, was zeitweise deutlich spürbar ist und in meinen Augen absolut unnötig für die Story selbst.

224 Seiten
August 2021 veröffentlicht bei Carlsen Manga*
Serienauftakt (Band 1 von 11)
schwarz/weiß
von Hajime Inory + Shota Ito

Genre: Thriller (Horror?)

Altersempfehlung ab 16 Jahre!

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The Killer inside – Cover

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