Wir basteln uns einen Krimi!

Die dritte Woche ist nun bald vorbei und der dritte Teil der Geschichte kommt nun auch ans Tageslicht. Ich habe mich heute auch mal daran versucht und die Handlung nach dem letzten Satz vom Crumb weitergesponnen 🙂

Wer mehr Infos haben möchte, sollte unten bei Part 1 reinklicken. Dort kommt ihr auf die Seite von Nenatie, wo alles kurz erklärt ist.

Part 1 (bei Nenanties Bücherwelt)

Part 2 (bei KeJas Blogbuch)


„Dann bemerkte sie es.“ [letzter Satz von crumb zu Part2]

Das Blut, das ihre Hand hinunterlief. Hastig wischte sie es beiseite. „Oh, bitte lass es nicht mein Handgelenk sein“, murmelte sie schluchzend. „Nicht jetzt, wo ich mich an einem Buch versuchen wollte und meine Hände brauche.“ Vorsichtig drehte sie ihre rechte Hand hin und her. Erleichtert atmete sie aus. Es war scheinbar nichts gebrochen und auch offene Wunden konnte sie nicht entdecken. Verwirrt wischte sie sich die Strähnen aus dem Gesicht und spürte es. Es kam von ihrer Stirn. Daher das Schwindelgefühl. Suchend blickte sie sich um. Der Erste-Hilfe-Koffer. Tom, hatte ihn letzte Woche noch erneuert und irgendwo in die Seitentür gesteckt.

Hektisch schaute sie in das Innere des zerbeulten Wagens. Irgendwo hier musste sie sein. „Verdammt!“, fluchte sie laut. Warum hatte Tom sie auch nicht in den Kofferraum geräumt, wo sie hingehörte? Dann sah sie ihn. Die rote Außentasche mit dem kleinen weißen Kreuz leuchtete ihr aus dem Fußraum entgegen. Erfreut griff sie danach und suchte sich etwas zum abbinden, für ihren Kopf heraus. Kaum erledigt, ließ sie sich erschöpft in das feuchte Gras sinken.

Im Stillen rügte sie sich für ihre Dummheit, einmal nicht dieses verdammte Handy eingepackt zu haben. Nur Tom hatte seines dabei. Aber ihn konnte sie nirgendwo entdecken. Der Nebel war so dicht, dass selbst die konstant blinkenden Warnlichter des Autos kaum die Dunkelheit durchbrachen. Wer weiß, ob er es überhaupt an sich hatte. Bei dem plötzlichen starken Aufprall war es sicher davon geflogen. „Super!“, schimpfte sie erneut. „Das ist ja eigentlich eine klasse Ausgangslage für einen Krimi, aber muss mir das jetzt wirklich in real passieren? Hätte es nicht einfach auf Papier bleiben können? Ohne schmerzende Platzwunde, kaputtes Auto und vermissten Freund? Blödes Schicksal…“

Während sie Gott und die Welt verfluchte, fiel ihr Blick auf ihren Schoss. Dort hielt sie immer noch den, inzwischen rot gefärbten Zettel, von der Windschutzscheibe in der Hand. „Ach ja, der Wink des bösen Schicksals“, sagte sie sarkastisch. „Was hast du mir denn für eine Botschaft hinterlassen, die dem Ganzen hier einen logischen Grund gibt?“ Vorsichtig faltete sie das kleine Zettelchen auseinander. Die hektisch gekritzelten Worte darauf, verschlugen ihr die Sprache.

 


Ich hätte gerne mehr geschrieben, aber irgendwie flutscht es gerade nicht so im Ideentrakt meines Kopfes. Vielleicht kommt ja beim nächsten Mal mehr raus 😉

Nächste Woche geht es mit dem vierten Teil weiter!