In einem Königreich, in dem Tote wandeln, Luftschiffe brennen und geisterhafte Polizisten sich der Kunst des Mordens widmen, können nur zwei Menschen das Empire retten: der Ermittler Sir Maurice Newbury und seine schlagfertige Assistentin Veronica Hobbes.

Willkommen im London des Jahres 1901!

Doch dies ist nicht London, wie wir es kennen. Hier regiert Queen Victoria, halb Mensch, halb Maschine. Und ihr Reich ist erfüllt von Luftschiffen, Dampfloks und revolutionären
magischen Erfindungen. Tote erheben sich aus ihren Gräbern, und Geister treiben ihr Unwesen als Serienmörder … Sir Maurice Newbury, Ermittler im Namen der Krone, muss ein bizarres Verbrechen aufklären und gerät in
immer seltsamere Verwicklungen. Und bei seiner Reise in das geheimnisvolle, dunkle Herz Londons kann er sich nur auf eines verlassen – auf die Schlagfertigkeit seiner unverzichtbaren Assistentin Veronica Hobbes. [Piper Fantasy]

 

Meine Meinung:

Da liegt so ein unschuldiges orangefarbenes Buch in einer Wühlbox und der Kollege hält es einem unter die Nase, mit den Worten: Das klingt nach was für dich! Also durfte es bei mir einziehen und wurde innerhalb kürzester Zeit von mir verschlungen. Man taucht in eine Welt ein, wie ich sie so in Wort gefasst, noch nicht in der Hand hatte.

Überall ist der Fortschritt zu sehen. Die Welt ist gerade im Umbruch und neue Erfindungen dominieren die Metropole London.

Doch nicht nur Autos und Straßenbahnen verscheuchen die Kutschen von den Straßen. Auch imposante Luftschiffe schweben über den Köpfen der Bewohner hinweg. Selbst die Menschen werden durch mechanische Wesen unterstützt. Ein großer Konzern hat es sich zur Aufgabe gemacht, eben solche menschlichen Maschinen zu bauen, die bestimmte Befehle ausführen und das Leben erleichtern sollen.

Allerdings – egal in welcher Zeit man sich befindet – alle Menschen sind gleich und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Geschöpfe zum Negativen ausgenutzt werden. Zudem herrscht in den Köpfen der Bewohner eine hohe Sensibilität für Übersinnliches und so macht ein seltsamer schimmernder Mann nachts die Runde und ermordet Menschen.

Wie soll mal allerdings jemanden verfolgen, der quasi ein Mysterium ist, für das es keinen Beweis gibt?
Mit solchen Dingen müssen sich Sir Newbury und seine Assistentin Veronica herumschlagen. Und das ziemlich schnell, denn wenn Queen Victoria schon zur Eile drängt, scheint es wirklich übel zu sein oder ist sie nur um das eigene Wohl besorgt?

Fazit:

Mein Kollege hat Recht behalten. Das Buch ist wirklich etwas für mich. Da hat er den richtigen Riecher gehabt und mich in eine neue sehr interessante Serie geschubst. Man wird anfangs mit den seltsamen Morden konfrontiert, lernt dann die Ermittler kennen und geht mit ihnen Seite um Seite durch das Geschehen, um dem Verbrechen Einhalt zu gebieten. Das passiert auf eine ruhige Art und Weise. Genauso, wie man sich wohlsituierte Englänger vorstellt. Natürlich nimmt das Tempo noch zu und man bekommt ein ordentliches Finale präsentiert.
Ich werde am Ball bleiben und empfehle allen Liebhabern des Steampunks und des alten Englands dieses Reihe auch zu starten!

 

Randnotiz:
* Band 2 & 3 sind ebenfalls schon im Piper-Verlag erschienen
* Band 1 gibt es nur noch gebraucht oder als ebook


Genre: Steampunk, Krimi / VÖ: September 2011 / Verlag: Piper / Serie: Band 1 / Region: altes England

 

2 thoughts on “|Steampunk| “Affinity Bridge”

  1. Hi!

    Ich darf dir verraten, dass die nächsten beiden Bände genau so gut sind. Zumindest habe ich es so empfunden. Band 4 wurde ja leider nicht übersetzt…

    LG,
    André

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