Leserundenalarm!

 

Erinnerungen können tödlich sein!

 

Étienne, 28 Jahre, Dozent für Unheimliche Literatur, nimmt eines Abends den Anhalter Alex mit. Die beiden verstehen sich gut, doch irgendetwas an Alex ist seltsam.
Und dann greift das reale Entsetzen nach Étienne: Beim Zwischenstopp in einer Werkstatt ereignet sich ein brutaler Mord.
Als weitere Morde geschehen, wird es immer unheimlicher, denn alle Toten hatten irgendeine Verbindung zu Étienne.
Könnte Alex der Mörder sein? Und kann es sein, dass die beiden sich aus der Kindheit kennen?

Hier gehts zum Verlag:

Festa Verlag

 

Wer liest mit?

Andrea von Leseblick
Myself
Alexandra

 

Leseeinteilung?

1) bis Seite 78
2) 79 bis 160
3) 161 bis Ende

 


Wie immer gilt: ! ACHTUNG SPOILERGEFAHR !

Wer noch mitlesen möchte, schreit bitte HIER !


 

16 thoughts on “|Leserunde| “Das Grab in Mir”

    1. So ihr Lieben, da ich mich gleich auf die Socken mache und den Geburtstag meiner Eltern feiere, werde ich erst morgen nachmittag wieder am Pc sitzen und daher teile ich euch noch schnell meine erste Meinung mit.

      Patrick Senécal ist mir ein Name, habe glaub ich noch 2 Bücher auf dem SuB von ihm und ich war gespannt. Hätte ich es am Nachnamen nicht erkannt, kommt man schnell im Buch drauf, dass da was französisches drinsteckt oder? Frankreich oder doch Kanada zwecks Setting? Habe in seiner Bio noch nicht nachgeschaut ;)

      Einstieg war für mich super. Akzeptabler Schreibstil und mega kurze Kapitel, habe schon immer die Vögel durchscheinen sehen :D Finde ich optisch übrigens gelungen!

      Horrorliteratur! Bombenthema! Da würde ich sogar als Nichtstudent zu ner Vorlesung gehen ;)
      Das er sein Auge auf die Kinder in den Büchern legt, da ist echt was Wahres dran oder?
      Kennt ihr die aufgezählten Bücher? Ich nur Herrn King und Poe (aber noch nichts gelesen)

      Das spannende und auch der Blickpunkt liegt hier wohl auf Étiennes Vergangenheit? Verdrängung pur oder glaubt jmd an die böse Autotür? Diese überbehüteten Eltern, der Wahnsinn. Die vertuschen was.
      Dass er und Alex sich kennen glaub ich auch. Und was ist Alex sein Motiv bzw. was wird es sein? Hilfe um an Erinnerungen zu gelangen oder Rache wegen was auch immer?

      1. Du kennst nich Oscar Wilde?
        Alle genannten kenn ich auch nicht, nur die, die man halt in Deutsch behandelt. Aber so ein Thema hätte ich auch gerne in der Schule gehabt :D

        Mh, es könnte was in der Vergangenheit liegen – vor allem, weil die Eltern ihm böse Literatur verboten haben, als ob sie nicht wollten, dass er sich an etwas erinnert.
        Oder, dieser Alex setzt Etienne nur einen Floh ins Ohr und verwirrt ihn so weit, dass er glaubt, dass da was gewesen ist.

        Was es auch ist, es wird rasch auf uns zukommen, denn so lang ist das Buch ja nicht :)

      2. So, etwas verspätet schliesse ich mich jetzt auch an ;)

        Der Einstieg war sehr angenehm und vor allem liebe ich kurze Kapitel. Die haben so eine Art Sogwirkung^^

        An die Böse Autotür glaube ich auch nicht. Ich vermute ja fast, dass Etienne der Sohn aus dem Prolog ist und irgendetwas sehr böses getan hat, dass er verdrängt hat. Irgendetwas mit Nattern, in einem Wald und mit einem Fahrrad. Das sind die Sachen, die ja immer wieder kommen.

        Bin auf jeden Fall neugierig und lese direkt weiter ;)

      3. Ach Mist! Doch O. Wilde kenne ich, aber auch von ihm nichts gelesen, glaube ich??!!

        Echt mal, wieso wurde bei uns nicht so ein Thema behandelt in der Schule. Vielleicht sollte ich meiner ehemaligen Deutschlehrerin das mal empfehlen ;)

    1. Ein Gedanke, der mir vorhin noch gekommen ist: Was ist, wenn Alex nur eine Einbildung – ein Geist aus der Vergangenheit ist – er quasi gar nicht existiert, weil er z.B. damals ums Leben gekommen ist?

      Bisher gibt es zumindest keine Argumente dagegen. :P Ich mein, keinem hat Etienne was von Alex erzählt – warum nicht, frag ich mich bis jetzt. N ganz schönes Weichei ist der junge Mann … hat keinen Arsch in der Hose.

      Hätte hier jetzt mehr erwartet in dem Abschnitt. Mal gucken, ob das Ende es noch raushaut :/

      1. Ich Stimme Christin hier zu. Ich spiele auch die ganze Zeit schon mit dem Gedanken, dass es diesen Alex nicht mehr gibt. Dass er vielleicht damals schon gestorben ist. Gesehen hat ihn jedenfalls keiner.

        Ich vermute ja, dass sie anfangs Nattern gequält haben, später ist es wahrscheinlich eskaliert und Etienne hat Alex umgebracht. Der Prolog zeigt dann, dass Etiennes Vater die beiden gefunden hat. Ich Frage mich nur, was die Werkstatt mit allem zu tun hat, weil Etiennes Vater sie erwähnt hat, aber dann abgebrochen hat.

        Ich finde das Buch eigentlich gar nicht so schlecht und mir gefällt es. Vielleicht habe ich es etwas blutiger erwartet, aber ich glaube nicht, dass da noch viel Blut kommt.
        Gut okay, ich bin was das angeht ja sowieso ein Weichei^^

        Bin echt gespannt, was in dem letzten Abschnitt noch passiert. Vor allem läuft kein Kopf und zeigt mir alle möglichen Szenarien. Gefällt mir :)

      2. Hihi, muss ich ein wenig schmunzeln. Denn auch ich hatte vorhin kurz die Vermutung, dass der nette Alex nur eine Einbildung ist. Und er in der Vergangenheit von Étienne getötet wurde. Lassen wir uns überraschen :P

        Weichei trifft es :P Ich stelle ihn mir die ganze Zeit deutlich älter vor und nicht wie 28 :D

        Der Abschnitt war für mich auch nicht der Hit. Seine Unentschlossenheit zw. Polizei, Eltern und Alex wurde mir fast zu oft wiederholt. Die steigenden Erinnerungen bzw. wachsenden Träume sind ok.
        Was ich allerdings empfinde, ist, dass Étienne eine übelste Nervosität versprüht und die auch auf mich überträgt. Fühle mich wie abgehetzt nach dem Abschnitt :D

        Ob sie Menschen gequält haben?
        Mit kam in der Werkstatt der Gedanke, dass die Kinder damals in Panik gehandelt haben und das Étienne gleich über die Frau herfällt und sie vergewaltigt oder tötet (nach alter Festa-Manier^^)

      3. Och, um die 30 stell ich ihn mir schon vor. Grad zu Beginn merkt man es ja auch, aber im Laufe der Zeit – nun ja…

    1. So, ich wäre dann durch ;) ein kurzes Lesevergnügen, aber trotzdem interessant. Ich fand das Buch sehr harmlos.

      Alex war also wirklich nur Einbildung, aber das ist ja doch sehr schnell klar geworden. Die Erklärungen fand ich sehr stimmig und ich fand, dass alles sehr gut und rund abgeschlossen wurde.

      Ich frage mich, ob man wirklich 9 Jahre seines Lebens einfach so verdrängen kann, aber dafür kenne ich mich auf dem Gebiet nicht wirklich aus.

      1. Bin seit gestern abend auch durch, wollt aber nicht so flott hier die Runde beenden XD

        Och, ich denke schon, dass das geht. Aber es wird hier nich nur an der Kontrolle der Eltern gelegen haben, sondern einer Amnesie, die nie (absichtlich) hinterfragt wurde.

        Ich fand das Buch auch stimmig. Ist halt wie beim Luzifer Verlag, man erwartet immer Böses, aber es muss ja nich immer von der übelsten Sorte sein. Ist ja auch ein CRIME Buch von Festa :P

        Trotzdem hat mich der laaaaaange Weg bis zum ersten Ereignis gestört und eben die WIederholungen, die Andrea oben angesprochen hat. So was mag ich überhaupt nicht :(

      2. Dass man solche Zeit verdrängen kann, da glaube ich ganz fest dran. Fand das Thema Konditionierung damals in der Ausbildung schon sehr interessant. Hier trifft das wohl zu. Ob nun diese Faktoren, wie Horrorliteratur und Trennung dazu geführt haben, dass nun alles wieder hoch kam?

        Ich fand die Idee echt gut und auch der Schreibstil ermutigt mich, mehr von dem Autor zu lesen. Allerdings war der Fakt mit dem “gedachten Freund” zu früh zu erkennen :( Zwar dachte ich, dass er Tod ist bis zu einem gewissen grad, also Alex, aber dann war die Einbildungsszenerie logischer.

        Nun ja, das Bild der Leichen und Nattern im Wald hätte ich gern gesehen und dieser Fakt bleibt mir wohl aus diesem Buch in Erinnerung ;)

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