Achtung: Spoilergefahr!

Inhalt:

Captain Jack Cordesman wird an den Schauplatz eines bestialischen Mordes gerufen. Der Tote wurde das Opfer eines Kannibalen. Neben den Bissspuren gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein paar lange, rote Haare.
Als diese Haare auch an weiteren Tatorten gefunden werden, wird klar, dass die Polizei von Seattle es mit einem Serienkiller zu tun hat – mit einer Frau. [Verlagsseite]

Verlag: Festa Verlag

Mitleser: Nicole, Andrea, Myself

Abschnitte:

(1) bis Seite 92
(2) Seite 93 – 183
(3) Seite 184 – 283
(4) Seite 284 – Ende


Mitlesen erwünscht!

In den Kommentaren gilt – wie immer – die Spoilergefahr!


32 thoughts on “|Leserunde| “Shifters”

    1. Vom ersten Eindruck her ist es eine interessante Dracula-Adaption. Wir haben die Elemente mit dem Schiff und der mysteriösen Kiste, die unerklärliche Wollust und Begierde.

      Im Moment tu’ ich mir noch mit den vielen Figuren schwer.

      – die heiße Braut: hat natürlich Eindruck gemacht. Abgesehen von ihrem perfekten Körper, hat sie sich schon zu Beginn an den Leser gewandt.

      – Locke, der Poet: Er ist eine verzweifelte Figur. Ein distanzierter Dichter, der sein Herz an eine Frau verloren hat und nun mit seinem Liebeskummer kämpft.

      – Jason, der Kapitän: Seine Fracht kommt ihm seltsam vor, aber das Geld lockt doch. Außerdem hat bei genauerer Betrachtung alles seine Ordnung. Natürlich ist er neugierig, was genau es mit der ominösen Fußtruhe auf sich hat.

      – Anna: Noch eine Nebenfigur. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie noch mehr Raum einnehmen wird.

      Ramsay und Lehrling sind wohl Randfiguren und der San-Francisco-Vampir wird wohl noch in den Mittelpunkt rücken.

      1. So ein neuer Versuch. ich stückele es heute :)

        Nach dem Prolog war mir gleich klar, dass ich mir mehr kursive Parts wünsche :P

        Wie du Nicole hätte ich nicht mit solch einer Vielzahl von Charakteren gerechnet. Nach dem KT dachte ich an die rothaarige Böse und den Cop Jack. Richtig drin bin ich in der Hinsicht noch nicht, da bisher alle nur einmal (außer die red Lady) vorkamen. Bei solch einem Konstrukt hoffe ich immer, dass die Autoren auch einen tieferen Sinn hinter dieser Anzahl sehen und den perfekten Bogen am Ende schafften.

      2. Wo ich noch komplett im Dunkeln stehe ist Locke… wie er da reinpasst also. Nachdem Clare blond ist, war mein Gedanke, dass sie die Hauptprota ist schnell vergessen.
        Mit dem Schiff gehe ich noch mit, da wird irgendwas interessantes transportiert. Glaubt ihr an die Fußtruhe??
        Die Rothaarige wird auf jeden Fall von einem “er” geleitet. Ist es der San Francisco Vampir. Da fiel der Name SCIFTAN (welcher aber glaub ich nicht seiner ist) und beim MALFAKTOR stand ich komplett auf dem Schlauch :D

        Der letzte Part mit dem Drogentyp. Kann sie sich verwandeln? Oder sich einfach nicht nur in Träume, sondern auch in Ängste von Menschen einklinken. Heute bin ich hier aktiv, hab schon ein schlechtes Gewissen Nicole, weil du alleine gelesen hast :(

      3. @ Andrea: Malfaktor = Multiplikator -> ein Vermehrer; ich habe zuerst auch an irgendetwas Übersinnliches gedacht! :-D Der ‘echte’ Dracula wird auch oft als Malfaktor bezeichnet, weil er Vampire vermehrt.

        Bei SCIFTAN bin ich mir auch unsicher, ob das sein Name sein soll. Und nein, die Erklärung mit der Fußtruhe habe ich nicht akzeptiert.

      4. Die Fußtruhe ist der Sarg, wo der Vampir drin ist – nehm ich mal stark an. Und ansonsten kann ich Andrea absolut recht geben: Ich erwarte vom Autor, wenn er so viele Charaktere in den Raum stellt, dass die am Ende einen schlüssigen Zusammenhang ergeben.

        Bisher bin ich nicht geflasht/überzeugt. Von keinem Charakter. Ich mag aber, WIE der/die Vampire dargestellt werden! Genauso soll es sein und nicht glitzer Konfetti Edwards ;)

        edit: SRY fürs späte einsteigen, aber ich hätte sonst nix zur Con fertig gehabt. Meine Zeitplanung vor war diesmal sehr knapp eingerechnet :(

      5. Vielen Dank für die Erklärung zum Malfaktor und die Verbindung zu Dracula. Da bin ich anscheinend nicht firm :D

    1. Jetzt wird es doch recht interessant.

      Ich habe geahnt, dass Anna mehr Raum zugestanden wird und jetzt ist sie als hinreissender, erotischer Todesengel in San Francisco unterwegs.

      Um Lockes Freund Lehrling tut es mir leid und mir gefällt, dass nun polizeiliche Ermittlungen dazu kommen. Ich mag es total, wenn realistische Ermittlungen auf übersinnliche Elemente treffen und die beiden Welten mit ihrer Logik aufeinanderprallen.

      Übrigens, Lehrlings Tod war doch schon was. Von sinnlicher Lust rein in triefenden Schmerz. Furchtbar (gut) geschrieben!

      Die Abschnitte mit Locke und seiner Poesie mag ich nicht so. Das liegt wohl daran, dass ich mit Gedichten überhaupt nichts anfangen kann, daher fehlt mir persönlich der Anknüpfungspunkt.

      Ich mag den Ermittler Cordesman. Er beschäftigt sich mit den großen Philosophen und ist ein gestandener Cop. Ob er dank seiner hohen Auklärungsrate auch diesen Fall knacken kann?

      Den San-Francisco-Vampir können wir nun Lethe nennen und ich bin neugierig, was er mit Locke vor hat.

      Fraglich ist halt, ob Locke überhaupt bei ihm ankommen wird. Ihm wurde ja ein Brett vor den Kopf geknallt. Eine gute Wendung und der Leseabschnitt endet damit im perfekten Augenblick.

      1. Als Locke seine Clare mit dem Neuen sieht und er dann auf Weißhemd trifft, dachte ich erst, die beiden starten mit der Knarre ne nette Rachetour und dann kommt es ganz anders.
        Das Wort SCIFTAN. Bin da echt gespannt auf die Bedeutung!

        Das nun mit Jack die Ermittlungsarbeit hinzukommt, gefällt auch mir! Und da ich nun schon ein anderes Werk von dem Autoren-Duo kenne (allerdings aus der Extremsparte), muss ich sagen: nicht schlecht was die beiden bis hierhin zu Papier gebracht haben. Es ist so eine ganz andere Seite von Mr. Lee. Anna ist nun Lethe’s Gehilfin. Bin gespannt, ob Locke, falls er je ankommt, auf der Party auf Anna trifft und sie wiedererkennt.
        Grübeln tue ich immer noch, ob Lethe und die Rothaarige in Bezug zueinanderstehen. Ist er es, mit dem sie Schluss gemacht hat?

      2. Wer da nun in der Gasse auf Locke gewartet hat? Keine Idee? Lethes Leuten? Wurde er von den Geistern von Lehrling und Weißhemd gewarnt?

        P.s:. Leseflusstechnisch bin ich hier echt stark begeistert!

        Werde nun noch einkaufen und meinen entspannten Leseabend versorgen und dann geht es bei diesem Mistwetter mit der zweiten Hälfte in die Wanne :) Bis später

      3. Ich muss sagen, dass mich die rothaarige Dame und der Part mit der Polizei bisher am meisten packt. Trotzdem zieht mich das Buch nicht zu 100% in den Bann. So konnte mich die Todesszene bzw deren Beschreibung von Lehrling nicht wirklich vom Hocker hauen. Klar war das Kopfkino übel, aber das innere Ekelgefühl war nicht da :(

        btw hätte man nicht Locke umbringen können XD Dann wären auch die Gedichte weg, denn damit kann ich auch nichts anfangen …

    1. Die Szene mit den Pennern habe ich geliebt. Obwohl das alles total grausig und blutig und abschreckend ist, finde ich es sehr ansprechend erzählt.

      Ich verstehe aber nicht, warum Lethe Locke zu sich eingeladen hat. Was bezweckt er damit? Ist er wirklich ein Gönner und sieht in dem Dichter einen Zeitvertreib? Oder steckt mehr dahinter?

      Die Ermittlungen holen uns immer wieder in die Realität zurück, während man bei den anderen Abschnitten in diese dunkle, blutige Welt abdriftet. Das finde ich wirklich gelungen beschrieben.

      Wieder endet der Leseabschnitt im perfekten Augenblick. Man fragt sich, ob Locke nun wirklich zu Tode gekommen ist oder ob es mit ihm weitergeht.

      Ich verstehe noch nicht so wirklich, wie San-Francisco-Vampir Lethe und die rote Lady (schöne Bezeichnung, danke Andrea!) zusammenhängen. Er hat sie erschaffen, wenn mich nicht alles täuscht. Aber warum sind sie auseinandergegangen? Warum haben sich ihre Wege getrennt? Oder spielen sie doch ein gemeinsames Spiel? Da schaue ich momentan noch nicht so ganz durch.

      Ich nehme es bisher als moderne Dracula-Version wahr, weil sämtliche Grundelemente vorhanden sind.

      1. Die Szenen mit den Pennern fand ich auch sehr gelungen und auch das Auftreten der roten Lady und ihre Rettung von Locke. Habe es bildlich vor mir gesehen, wie sie ihn davonträgt :D

        Die Verbindung zwischen den beiden ist glaub ich wirklich da und es muss sich um die wahre Liebe drehen. Nicht das zwischen den beiden etwas ist, aber ich glaube es ist von beiden der tiefste Wunsch oder sowas.

        Es kommt im Buch das Wort Romanow vor <3333

        Transpositionen, dass muss ich nachher mal googlen. Der Abschnitt war etwas zäh zwischendurch. Das Gelaber von Locke und Lethe über Künstler und Poeten, ich wusste zwischenzeitlich nicht mehr, um was es gerade ging :D

      2. Im Gästehaus Nr. 3 ging es zur Sache ;) Locke der kleine Spanner :D Anna und Jason sind also endlich vereint ;)

        Die rote Lady heißt also Moira, toller Name^^ und hat Sex mit Locke. Puh, bin auch gespannt wie es mit ihm weitergeht.

        Was ich mich jetzt frage, warum die Autoren im “3. Abschnitt” noch einen Professor dazuholen??? Ob er den “übernatürlichen” Fall lösen wird.

      3. Warum sie den Professor noch ins Boot geholt haben, das ist mir auch nicht ganz klar. Der hatte dann doch einen raschen Abgang und eigentlich hätte es ihn nicht wirklich gebraucht, oder?

    1. So, ich bin durch und fand es im Großen und Ganzen klasse.

      Einige Entwicklungen waren mir zu philosophisch angehaucht, doch es ist ein Vampir-Roman mit Hand und Fuß. Manche Szenen – zB das Schiff – sind mir zu schnell aus der Handlung entschwunden. Das war zum Ende hin doch zerfleddert. Trotzdem hat es sich gut lesen lassen und hatte einen Horror-Splatter-Schliff vom Feinsten.

      Red Lady hätte sich etwas mehr blicken lassen können, aber so hat sie einen schön mythischen Schliff bekommen, was ich auch gut fand.

      Nur die Szenen mit der Kotze hätte ich echt nicht gebraucht. Doch das ist wohl Geschmacksache – was für ein grausliches Wort in dem Zusammenhang!

      1. Für mich war es auch nicht perfekt und musste auch nochmal eine Nacht drüber schlafen. Das Ende ist dann doch wieder “ein typischer” Lee. Und diese sind mir meist zu abgefahren. Hier passt es, weil es eine übernatürliche Story über das Buch hinweg ist.
        Aber der Cut mit dem Cop war mir zum Schluss zu abrupt und wie du hätte ich zwischendrin das Philosophische nicht unbedingt gebraucht. Er ist Dichter ja, aber nicht ständig die Auszüge. Ich habe glaub ich keines deuten können :D (lag mir in der Schule schon nicht^^)
        Gut fand ich den zum Anfang angesprochenen Personenbogen. Den haben die beiden hinbekommen.
        Hinsichtlich Kotze bin ich schon abgehärtet. Musste beim Lesen des öfteren an das andere Buch der beiden denken (“Der Muschelknacker”) Hui ui ui :D Da lass lieber die Finger von, auch wenn es EXTREM gut war :P

      2. Red Lady, das wird sich festsetzen. Von ihr hätte ich irgendwie auch ein bisschen mehr gehabt, aber wie du schon sagst, so bleibt sie das Mythische im Buch.

        Bin gespannt, wann wir uns wieder zu einem Festa Buch zusammenfinden. Ich habe als nächstes glaub ich das Dahmer Buch vorbestellt ;)

      3. So, ich bin nun auch durch *fähnchen schwenk* Witzigerweise hat mit die letzte Hälfte des Buches mehr in den Bann gezogen, als der erste Part. Vor allem die Darstellung des Vampirismus hat mich voll überzeugt. Diese kleinen egositischen Biester :P Die Gedichte hab ich nur überflogen – die haben für mir keinen Mehrwert für die Story gehabt. Ansonsten wirkte der makabere Sex passend zum Buch.

        Letztlich hätte ich es mir aber ausführlicher gewünscht. Mehr zu den Hintergründen von Moire und Lethe. Da gabs ja eher Andeutungen als klare Worte. 100-200 Seiten mehr (oder weniger Gedichte) hätten dem Buch nicht geschadet :D

  1. Hey Ladys. Habe es jetzt 3x probiert. Kann nicht kommentieren :(
    Sobald ich mehr als 5 Zeilen schreibe, rutsch der Punkt mit Email, Name und Website ins Nirgendwo und Kommentar absenden ist auch weg.

    Leider jedes Mal auch meine 20 Zeilen. Versuche es morgen nochmal.

      1. Wie gesagt, beim Schreiben rutscht Kommentar absenden ins Nirgendwo und dann kann ich es nicht mehr klicken :( Schreibe dann nachher gestückelt, so lange wie ich es sehe.

    1. Ich schreibe die Kommentar immer vor und kopiere sie dann rein. :-( Das mache ich bei allen Leserunden und längeren Kommentaren so, weil das echt ärgerlich ist, wenn man alles noch einmal schreiben muss.

      1. :-D Nein, eher nicht, von mir hat’s nur schon so viele Kommentare geschluckt und das ärgert mich halt.

  2. So, jetzt hat’s auch von mir einen Kommentar geschluckt. ^^

    Jedenfalls habe ich auch das abrupte Ende vom Cop-Strang bekrittelt. Viele Erzählstränge sind etwas zerfleddert, sie fangen handfest an und verschwinden oder werden viel zu schnell zu Ende gebracht.

    Mit den Gedichten kann ich auch nichts anfangen.

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