Volume 1 “The Black Barn”

Inhalt:

Eine unheilvolle Legende verknüpft das Schicksal zweier Männer: der Einzelgänger Norton, der den Müll der Großstadt durchwühlt auf der Suche nach Spuren einer Verschwörung, die er sich vielleicht nur einbildet, und Vater Fred, ein alternder Priester, dem sich in der ländlichen Gemeinde, die er gerade übernommen hat, schreckliche Geheimnisse offenbaren. Es ist der Mythos der Schwarzen Scheune, einem Ort des Grauens, der in der Vergangenheit sowohl in der Metropole als auch in der Kleinstadt erschienen ist. Und wo die Scheune auftaucht, da sät sie Tod und Wahnsinn…

(Splitter Verlagsseite)

Allgemeiner Leseeindruck:

Wieder einmal muss ich diesen Satz sagen: Warum habe ich das Werk nicht eher gelesen? Gideon Falls, die Stadt mit dem Geheimnis der Schwarzen Scheune, zieht einen einfach in den Bann. Erst Norton, der verrückt zu sein scheint und dennoch irgendwie nicht. Man kauft ihm sofort ab, dass er etwas sieht und eine Verbindung dazu hat. Nur welche?

Im Gegenzug Father Wilfred, ein scheinbar ruhiger Mann, der in die Gemeinde geschickt wird, um die Gemeinde zu “leiten”. Es hat natürlich einen Grund, dass er dorthin geschickt wird. Nur welchen? Wie ist seine Verbindung zur Schwarzen Scheune? Deren Existenz er rasch bestätigen kann. Leider. Denn Wohl ist ihm nicht dabei. Er will mehr wissen und stößt auf eine Menge unausgesprochener Dinge. Man klebt dabei an seinen Fersen und will alles wissen.

Der Zeichenstil:

Es ist optisch kein reiner Jeff Lemire. Andrea Sorrentino (Old Man Logan) und Dave Stewart (Rumble, The Walking Dead) waren hier künstlerisch tätig. Ihre raue, dunkle Feder passt perfekt zur Story. Atmosphärisch einfach perfekt getroffen. Dennoch spürt man die Hand von Lemire. Seine Art Geschichten zu erzählen.

Anfangs sind die Panels recht klar gegliedert und übersichtlich. Mit der Zeit wird alles verworrener, ungerader und verwischter. Als besonderer Eyecatcher dient die Farbe Rot. Sieht man sie, weiß man direkt, dass die Schwarze Scheune hier ihre Finger im Spiel hat. Diese ist stets in schwarz mit knallrotem Hintergrund in Szene gesetzt.

Meine Abschlussworte:

Ein wunderbar stimmiges Werk haben die Künstler hier abgeliefert.  Ich hoffe, dass sie auch in den kommenden Bänden ihr Level halten werden und die Geschichte spannend und schauderhaft unterhaltsam weiterspinnen.

>> Ein Lesetipp für Liebhaber des leisen Horrors!


Rated M / Mature


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Genre: Horror, Occult / VÖ: Oktober ’18 / Verlag: Image Comics / Serie: Collect Edition 1-6

erhältlich bei: Splitter ab Juni ’19


 

2 thoughts on “|Comic| “Gideon Falls”

  1. Sieht sehr cool aus! Genau der visuelle Stil den ich mag. Wobei ich bei Comics oder Graphic Novels oft so meine Probleme habe und eher öfter zum Manga greife. Aber auch da deutlich mehr zu Shounen. Merke ich mir mal, denke für den Tipp. :)

    1. Ich mag den Stil von Lemire. Dabei mein ich nicht nur seinen Zeichenstil, sondern auch seine Art Geschichten zu erzählen. Es ist nicht eintönig oder altbacken. Vielleicht bringt er dich ja dazu, mal einen Comic zu lesen :D

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