Die letzten Drachenfänger

Inhalt:

Sie sind die letzten Drachenfänger: Die Crew des Luftschiffs Quin Zaza verdient sich ihren Lebensunterhalt mit der Jagd auf Drachen. Als Händler ziehen sie von Hafen zu Hafen, stets auf der Suche nach köstlichem Drachenfleisch und wertvollen Reichtümern. Doch der Nervenkitzel der Jagd hat seinen Preis, und das Leben an Bord ist gefährlich. Drachen sind alles andere als harmlos, und ein falscher Schritt kann ein rasches Ende bedeuten … (Verlagsseite)

Allgemeiner Leseeindruck:

Wir befinden uns in der Luft. Ein Drache ist in das Fadenkreuz der Quin Zaza geraten. Sein Todesurteil. Denn auf dem Luftschiff befinden sich Drachenfänger und ein erbeuteter Drache hält eine Menge Fleisch und Nährstoffe bereit. Öle, Fette, Haut, Drüsen, alles wird verwertet und zu Geld gemacht. Takita ist eine junge Frau, die ganz neu auf jenem Schiff angeheuert hat. Ihr großes Vorbild ist Mika, ein erfahrener Schütze, der besonders durch seinen direkt Kontakt mit den Drachen auffällt und in den Fokus rückt.

Die Zwei bilden ein passendes Duo. Der Rebell und die (noch) brave Schülerin. Auf diesem Weg wird der Leser Stück für Stück an die Arbeit und das Leben der Drachenfänger herangeführt. Vieles wird erklärt und hinterfragt und manchmal isst man auch. Gut, Mika isst immer. Er ist ein Nimmersatt. Daher ist es auch sehr passend, dass in dem Manga Rezepte vorkommen. Rezepte? Ja, man kann tatsächlich die Drachenküche daheim nachkochen. Nur eben ohne Drachenfleisch.

Man stellt sich natürlich die Frage: Warum im alles in der Welt, werden Drachen ermordet? Die sind doch so lieb und brav und unschuldig und spucken gelegentlich etwas Feuer. Nun, sie bilden die Lebensgrundlage der Drachenjäger und sie sind eben nicht harmlos, sondern giftig und entsprechend gefährlich. Mehr Details werden an dieser Stelle nicht verraten. Denn dieses Thema wird natürlich auch in der Story aufgegriffen.

Zeichenstil:

Rauchig, schraffiert und mit viel Bewegung, was ihn recht lebendig wirken lässt. Der Zeichenstil erinnert am ehesten an “Lindbergh” oder “Nausicaä”. Wer sich dort also heimisch fühlt, wird auch mit der Quin Zaza seine Freude haben. Der Manga selbst ist komplett in Schwarz/Weiß gehalten. Die Klappenseiten dagegen sind teilweise in Farbe und zeigen alle Drachen, die in dem aktuellen Band vorkommen. Als kleine Goodie ist in dem Auftakt noch eine farbige Postkarte enthalten, worauf die komplette Crew zu sehen ist.

Meine Abschlussworte:

Quin Zaza kommt mit einem derben Einstieg daher, der so manch einen sicher erst einmal schlucken lässt. Schließlich ist die Zerlegung eines Drachen kein alltägliches Bild. Ich musste direkt an den Walfang denken und hatte im Kopf alles in Farbe vor Augen. Trotzdem sollte man weiterblättern. Es lohnt sich. Wird man im ersten Band in das Leben auf dem Schiff eingeführt, geht es später in Band 2 tiefer und bekommt eine interessante Wendung.

>> Ein Lesetipp, auch für Drachenliebhaber!


Auf die Ohren: Dieses Werk stelle ich in Folge 13 von 3 Frauen. n Comics – Der Comicklatsch vor


keine Alterseinschränkung bekannt


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Genre: Fantasy / VÖ: Februar ’19 / Verlag: Cross Cult / Serie: Band 1

erhältlich bei: hugendubel.de


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