Ein Blick auf die 5 Bücher, die mir 2025 im Kopf geblieben sind.
Das vergangene Jahr war abenteuerlich. Damit ist nicht mein privates Leben gemeint, sondern das Weltgeschehen. Da fragst du dich nicht nur einmal am Tag, ob das alles ein schlechter Scherz ist und du in einer Matrix gefangen bist.
Zusätzlich haben sich meine Prioritäten etwas verschoben. Was sich hier auf dem Blog bemerkbar machte. Statt regelmäßig Bücher vorzustellen, hat sich das größtenteils auf bsky verlagert. Das sind sich im kommenden Jahr unmerklich ändern.
Der Blog bleibt erhalten.
Das ist vorerst sicher. Mein Ziel ist es, zumindest 2x im Monat einen Beitrag – vorzugsweise ein gelesenes Werk – hier näher vorzustellen. An den jährlichen Aktionen nehme ich weiterhin teil. So sind meine Buch Challenges alle auf storygraph ausgelagert. Filme werden auf letterboxd und Serien auf trakt gelisted.
Genug der kleinen Vorrede, kommen wir nun zu den Büchern:
Das Parfüm des Todes
von Katniss Hsiao
Um was geht’s?
Sie ist Tatortreinigerin – Yang Nin – und perfekt für den Job geeignet. Denn ihr Geruchssinn ist abhanden gekommen. So stören sie die extreme Geruchswelten an Tatorten nicht sonderlich.
Diese besondere Eigenschaft ist allerdings nicht angeboren. Der frühe Tod ihres Bruders hat sie traumatisiert.
So ist es kein Wunder, dass ein kurzfristiger (Reinigungs) Fall und eine spezielle Parfumnote, alles wieder hochkochen lässt. War der Ort speziell für sie inszeniert? Wohlwissend, dass die dieser Geruch ihre Sinne anspricht oder war es einfach nur Zufall und der Täter von damals ist wieder aktiv?

The Mantis
von Kotaro Isaka
Um was geht’s?
Ein Familienvater möchte seinen Job aufgeben. Es reicht ihm. Zu viel hat er erlebt und der Zeitpunkt für einen Schlussstrich ist gekommen. Blöd nur, wenn er ein Auftragsmörder ist. So einfach lässt man ihn nicht aussteigen. Schließlich ist er gut in seinem Job und falls doch … könnte er auf seine eigenen Kollegen treffen.

Die Yacht
von Sarah Doodwin
Um was geht’s?
Vier langjährige Freunde beschließen den Jahresabschluss gemeinsam auf einer Yacht zu verbringen. Klingt zunächst richtig spaßig. Allerdings haben sich die vier im Laufe der Zeit immer mehr entfremdet und als hätte jemand das passende Timing für Streitigkeiten gedrückt, kocht alles auf der Yacht hoch. Mitten auf dem Meer. Ohne Motor. Ohne Nahrung. Ohne Funkkontakt.
Hier gehts zu meiner ausführlichen Kritik*.

Das Beste sind die Augen
von Monika Kim
Um was geht’s?
Jiwon lebt mit ihrer jüngeren Schwester und Mutter zusammen. Vor kurzem haben sich die Eltern getrennt. Etwas, was ihr arg zu schaffen macht. Dann lernt ihre Mutter einen neuen Mann kennen. Er ist kein Koreaner. Scheint jedoch gewillt die Sitten und Bräuche zu lernen. Möchte die koreanische Kultur näher kennenlernen. Schnell merkt Jiwon allerdings seinen Blick. Augen, die sie und den Körper ihre Schwester scannen. Da will wohl jemand die falsche Kultur lernen. Zudem verstrickt er sich immer mehr in Lügen, die zum Himmel stinken.
Doch ihre Mutter will davon nichts hören und so beschließt sie selbst aktiv zu werden.

Playground
von Aron Beauregard
Um was geht’s?
Eine reiche Frau hat zu viel Zeit mit ihrem Hass auf die Vergangenheit verbracht, dass sie beschließt diesen endlich an anderen Menschen auszuleben. Dabei liegt ihr Fokus auf Kindern. Dank einer lockenden Einladung kommen mehrer Familien zu ihr aufs Grundstück, um sich auf einem XXL-Spielplatz austoben zu können.
Was sie gewissenhaft verschwiegen hat: Nur ein Kind wird das Gelände lebend verlassen. Wenn überhaupt. Schließlich konnte sie nie welche bekommen und wieso sollten andere Menschen dann welche haben?

Die 4 Bücher, die 2025 abgebrochen habe
und die Gründe im Schnelldurchlauf
The Devils. Zu ausschweifende Texte. Trotz mehrmaliger Anläufe kam ich nicht weiter und habe bei knapp 250 von 848 Seiten abgebrochen.
Call me by your name. Keine Sympathie. Das war der zweite Versuch. Erneut kam ich nicht rein. Die Gedanken und die Story drangen nicht zu mir vor.
Clear by Fire. Zu viele neu Erzählstränge. Die soweit gingen, dass ich nicht mehr wusste, wer nun der main act ist. Der rote Faden ging verloren.
Verrat. Fade Erzählweise. Ich kam nicht in die Handlung rein und verlor rasch die Lust, den Mordfall zu verfolgen.