… und das erste Barcamp für mich

Durch einen retweet bin ich auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden und hab mich dann nach langem Zögern entschieden, mich anzumelden. Warum ich gezögert hab? Lage und Preis waren optimal! Nun, auf der Seite ging kaum hervor um was es in dem Barcamp ging. Literatur. Klar. Aber was es dort für Sessions geben wird, war bis zum Schluss unklar, da online nichts gelistet wurde. Ein Punkt, den man dringend ändern sollte!

Als dann noch mein gewünschter freier Tag auf Arbeit bestätigt wurde und ich sah, dass auch Vanessa dabei ist (Biblometasia), wuchs meine Vorfreude langsam.

Trotz erster Schnappatmung, weil mein Zug geplanter Zug 1h (!) Verspätung hatte und ich rasch auf den zweiten ausgewichen bin, kam ich pünktlich an und nahm mein vorbereitetes Namensschild in Empfang inkl Farbstickern für abschließende Bewertungen & die „ich-will-nicht-fotografiert-werden“ Kandiaten. [Habt ihr auch immer den Drang bei so Veranstaltungen mit XXL-Namenschildern auf den Text dort zu starren? Ich erwische mich immer dabei 😀 ] Es folgte die langatmige Vorstellungsrunde [Uuuuaaah!] und eine kurze Erklärung zwecks Ablauf des Tages.

Literatur interessiert mich, weil sie unterhält.
Ich lese gerade „Die Toten der North Ganson Street“
Mich beschäftigt gerade das Litcamp.

Es kamen erstaunlich viele Sessions zusammen und da das Alter sehr gut gemischt war, war auch wirklich von allem etwas dabei. Denn jeder hat andere Dinge, die einen interessieren oder die er vermitteln möchte und so kamen Verlagsmitarbeiter, Autoren, Blogger, Seminarveranstalter, Künstler, usw zu Wort. Meine Auswahl vor der Mittagspause viel mir recht leicht. So ging es zum „Zeitmanagement“ und dem „lustigen Schreiben“, was nur die Hälfte der Zeit benötigte und so warf ich noch einen Blick in „WordPress/Seo/Yoast“.

Mittagspause!

Lecker Süppchen, mit Brezel und süßem Gebäck. Dazu gab es die ganze Zeit Wasser, Kaffee, Tee und Äpfel. Es musste also niemand hungern oder durstig sein. Jetzt folgte das „Kreative Schreiben“ und eine kleine Hausführung, da mir die anderen Sessions zu der Zeit nicht zusagten und letztlich ein sanfter Ausklang mit einem Einblick in die Arbeitswelt eines Arztes im Irak für „Ärzte ohne Grenzen“.

In einer kleinen Galerie findet ihr hier meine künstlerischen Ergüsse in Form von diversen Sketchnotes. Beim kreativen Schreiben hab ich zudem noch 2 kurze Texte verfasst. Wenn die jemand lesen will, dann möge er bitte hier schreien und ich tippe sie rasch noch ab. Denn lesen kann man mein Gekritzel auf einem Bild nicht 😛

Fazit:

Gerne mehr davon! Und diesmal mit einem besseren Einblick in die Sessions z.B. mit einer Voranmeldung, wie man sie bei Messen auch findet. Zudem werden sicher mehr an diesem Camp interessiert sein. Ich selbst habe mich trotz der Menschenmassen wohl gefühlt. In keinem Raum gab es Gedrängel oder Gequetsche. Kein böses Wort ist gefallen, ganz im Gegenteil, man spürte, die alle die Leidenschaft zu Büchern verband! Und wer weiß, vielleicht mach ich ja mal was zu Sketchnotes, wenn das Interesse groß genug ist. Vielleicht! 😀