ACHTUNG: Spoiler! Man sollte das Buch kennen, bevor man hier weiterliest!

Es geht auch direkt weiter mit der Beantwortung der Fragen von Sebastian zu #smokyisback. Diesmal zum dritten Abschnitt:

SmokyIsBack_Böse_Fragen_7-9

zu 7.

Zugegeben, es ist anfangs etwas ungewohnt. Zwar lese ich auch Bücher aus dem hardcore-Bereich, aber die direkte Aussprache vulgärer Worte kommt da gar nicht so häufig vor, wie man meinen mag. Unempfindlich bin ich nicht, aber es ist auch nicht so, als dass es mich stören würde. Es passt zum Kontext.

zu 8.

So lala ;) Ich gebe ehrlich zu, dass ich die kirchlichen Passagen nicht so genau lese, wie den Rest. Es interessiert mich einfach nicht und diese bibliche Sturheit lässt mich innerlich wütend werden. Wäre es nicht ein Buch aus einer Reihe, hätte ich es mit diesem Hintergrund wohl auch nicht gelesen.

zu 9.

Wie gesagt: Ein reread. Geschockt hat es mich nicht. Anfangs eher verstört, auch wenn ich ihren kuriosen Gedankengang doch nachvollziehen kann. Das Morden hat dann halt jemand anderes übernommen und nicht sie selbst.

Ich selbst habe nichts gegen Abtreibungen. Denn es gibt oftmals gute Gründe dafür. Da ich noch nicht in so einer Situation wie Smoky war, kann ich ihre Entscheidung nicht nachempfinden. Sie nicht als richtig oder falsch einstufen. Sie hat ja letztlich noch ein Kind bekommen und mit dem Gedanken des “Mordes” quält sie sich schon selbst genug. Dafür braucht sie keine weiteren Verurteilungen.

 

bald gehts weiter mit diesen Fragen:

SmokyIsBack_Böse_Fragen_10-12

zu 10.

Als schwächsten Band. Warum? Wie oben erwähnt, liegt mir diese religiöse Thematik nicht so. Zumindest nicht, wenn sie wirklich die gesamte Handlung einnimmt. Zwar haben wir hier wieder etwas weiter hinter die Fassade der Charaktere blicken können – einige sind dadurch unbeliebter (Alan) oder beliebter (Callie) geworden – aber es war nicht das Gleiche, wie bei den ersten beiden Bänden.

zu 11.

Jain. Wenn man sich von Gott abwendet, weiß man warum und wird seine Gründe haben. Dass sie nun wieder seine Nähe sucht, ist mir nicht wirklich einleuchtend. Vor allem, da sie ihn immer und immer wieder verachtet. So einschneident fand ich die Ereignisse hier aus dem Band auch nicht, als dass ich es damit erklären könnte. Zwar hat sie ihre Sünden vom Leib geredet – aber das hätte auch ohne nem Priester klappen können – doch deswegen a la “Oh, er vergibt mir meine Sünden!” wieder nun zu beten anzufangen – Nope, das passt nicht zu der Smoky, die ich hier kennen gelernt habe.

zu 12.

Wieder eine Frage, die ich oben schon halb beantwortet habe: Ich stumpfe dadurch nicht ab. Wäre ja schlimm! Ich finde derartige Dinge immer noch grausam und verachtungswürdig. Ich werde eher sensibler, wenn es darum geht, wie der Autor es verpackt. Eine Tat alleine reicht nicht aus. Das Drumherum muss glaubwürdig erzählt werden und bei Laune halten. Autoren, die glauben mit Mord, Folter und Bluuuuut sei alles getan um den Leser happy zu machen, der irrt sich gewaltig!

Gleiches können wohl leser von Frauen-Romane berichten. Wenn sich Herbert und Inge trennen und dann wieder verlieben, ist das schön und herzzerreißend, aber das Paket muss stimmen. Immer nur das Gleiche Schema F ist öde und unterhält nicht.

4 thoughts on “|Leserunde| “Das Böse in uns” 3+4

    1. Oh ja! Ich freu mich auch schon sehr auf die Fortsetzung :3 Bin nur am überlegen, ob ich aufs TB warte (ja so geduldig wäre ich) oder das HC hole, immerhin hat sich eins schon in meine Sammlung verirrt vor ein paar Jahren *meh* Immer diese Zwickmühlen :D

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