die 7 farben des blutes, uwe wilhelm, buchkritik

Kurz & Knackig, meine Meinung zu diesem Buch

Inhalt:

Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit – nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde …(Verlagsseite)

Mein Leseeindruck:

Ich hatte das Buch immer mal im Hintergrund gesehen, aber erst Iris hat es mir förmlich in die Hand gedrückt. Entsprechend froher Erwartungen bin ich an dieses Werk herangegangen. Ob es diese auch erfüllt hat?

  • direkter Einstieg mit den prophetischen Worten des Killers
  • danach der Schwenk zu einem Opfer, seinem Alltag und den lauten Glocken des Unheils
  • neuer Cut, ab zu Staatsanwälting Helena Faber
  • Helena: alleinerziehend, 2 Töchter, befriedigt sich gern mit ihrem Silikonfreund
  • lernt den Fall und den Ermittlunsstand zu “Dionysos” kennen
  • frisches Opfer folgt
  • ein Lehrer namens Gibran taucht auf, auf dessen Schriften basieren die Morde
  • man ermittelt, forscht nach, entdeckt, ist verwirrt, grübelt und stochert in Blut herum
  • dramatischer Überfall > Schlüsselszene
  • man lehnt sich zurück und beobachtet den Killer bei seinem Werk, die Ermittler bei ihrem Scheitern
  • Wann kommt das Ass im Ärmel?
  • Huch, da ist es ja!
  • rasantes Finale, wirkte schlüssig
  • das Ende nach dem Ende… Oh, weh… Warum, Helena?!
  • der letzte Satz, eine Einleitung für den nächsten Band, haute mich nich vom Hocker. Nope.

Die Abschlussworte:

Die Stichworte klingen zeitweise etwas dramatisch. Ganz so schlimm war es natürlich nicht, dennoch war ich bei diversen Szenen enttäuscht, dass die Klischeekeule rausgeholt wurde. Das hat ein Buch, mit der Story, absolut nicht nötig. Hier wurde viel Liebe in Details gesteckt und ein unterhaltsamer, spannender roter Faden gesponnen, der bis zur letzten Seite aufrecht erhalten wird. Trotzdem hinterlassen diese “Why? Warum? Wieso?” Momente einen bitteren Beigeschmack.

Wenn ich groß bin, wünsche ich mir ein Buch, wo nicht so hässliche Klischees knisternd ausgepackt und stolz drapiert werden.


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Genre: Crime / VÖ: Mai 2018/ Verlag: blanvalet / Serie: Auftakt

erhältlich bei: hugendubel.de

weitere Meinungen: Schurkenblog, …


 

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