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Kurz & Knackig, meine Meinung zum Buch

Inhalt:

Nur eine Berührung bis zum Tod:
Wenn Gregor eine andere Person berührt, wohnt er ihrem Ableben in einer verstörend realistischen Zukunftsvision bei – ohne die Möglichkeit, etwas an ihrem Ausgang zu ändern. Während die vermeintliche Gabe in seinem Job als Rettungssanitäter noch von morbider Nützlichkeit sein mag, lässt sie Gregor selbst verbittert und teilnahmslos durchs Leben trotten.

Noch denkt er nicht daran, dem Geheimnis seiner Fähigkeit auf den Grund zu gehen. Noch ahnt er nicht, welch weite Kreise ihr Ursprung zieht. Erst die verblüffende Begegnung mit Elise, die ihm einen Ausblick auf ihren Tod verwehrt, setzt Gregors prägende Suche nach Antworten endlich in Gang …(Klappentext)

Mein Leseeindruck:

Zugegeben, Visionen durch Berührungen locken mich nicht hinter dem Ofen hervor. Aber in dem Zusammenhang mit “Crime” bin ich für jede Option zu haben und so wanderte das Buch in meine Obhut.

  • “Ich sehe tote Menschen”
  • wir sind zu Besuch bei einer Speed-Dating-Runde
  • Gregor hat zahlreiche Todesvisionen und dann kommt Elise
  • Nichts. Stille. Keine Vision. Ist er geheilt?
  • Nope.
  • Egal. Elise zieht ihn in den Bann.
  • man geht seinem Alltag nach, als Sani ist es durchaus von Vorteil zu wissen wer überlebt und wer nicht
  • natürliche Selektion neu definiert
  • dann sieht er Dinge, die er nicht sehen sollte
  • er kombiniert, sieht noch mehr Dinge und macht Sachen, die er nicht machen sollte
  • böse Kettenreaktion folgt
  • da helfen auch keine Visonen mehr & unsterblich ist er auch nicht
  • ist ja auch kein Fantasy-Schmöcker-Kuschel-Buch
  • guter Übergang in den zweiten Part
  • auch äußerst interessant & geht mehr in die Tiefe bezüglich der Visionen
  • unterhaltsam, unterhaltsam!

Die Abschlussworte:

Lest dieses Buch! Wer schwarzen Humor mag und diesen besonders gerne mit einem lesenswerten Hintergrund und auch noch mit einem spannenden Fall kombiniert liest, ist hier genau richtig. Ich würde Marc Kemper auf eine Ebene mit Per Sander stellen. Ebenfalls ein Indie-Autor, der sich mit “Keine Leiche, kein Problem” in mein Gedächtnis gebrannt hat.

Ich wurde die kompletten 324 Seiten wunderbar unterhalten. Habe geschmunzelt, die Augenbrauen in die Höh gezogen und mit den Lippen an den Seiten geklebt. Genau das braucht ein gutes Buch und ich hoffe, dass Herr Kemper am Ball bleibt und weitere Bücher schreibt!


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Genre: Crime, Humor / VÖ: Juni 2018/ Verlag: Intronauten Verlag / Serie: Vol. 1 – 2

erhältlich bei: hugendubel.de

weitere Meinungen: Pink Anemone (Bd. 1 + Bd. 2),


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