Mitlesen auf eigene Gefahr > Spoilergefahr!

Inhalt:

Fünf Studenten aus Tokio wollen in einem abgelegenen Dorf zusammen ein paar Ferientage verbringen. Einer von ihnen, Hirosawa, kommt bei einem Autounfall auf einer kurvenreichen Bergstraße ums Leben. Drei Jahre später holt das schreckliche Ereignis die ehemaligen Studienkollegen ein. Sie erhalten anonyme Briefe, in denen sie des Mordes an ihrem Freund beschuldigt werden. Raffiniert erzählt die japanische Erfolgsautorin Kanae Minato von den zahlreichen Verkettungen, die zu dem tödlichen Unfall geführt haben, lockt den Leser gekonnt auf falsche Fährten, bis schließlich die tragische Wahrheit ans Licht kommt.

 (Verlagsseite)

Eckdaten:

Verlag: C.Bertelsmann
: April 2019
Seiten: 320
Genre: Crime

Leseabschnitte:

(1) Kapitel 1
(2) Kapitel 2
(3) Kapitel 3
(4) Kapitel 4
(5) Kapitel 5

Mitleser:

Conny & Myself


43 thoughts on “|Leserunde| “Schuldig”

    1. 2 Sachen vorab:

      (1) das Buch ist innen falsch betitelt, es ist 2015 erschienen unter dem Namen “Ribasu”. Reverse ist sie Serienumsetzung, die 2017 kam.
      (2) ich habe den dt Klappentext nur überflogen, die engl. Übersetzung des Originals beschreibt eigentlich nur grob das erste Kapitel

      Ergo:
      ich wusste, dass Kazuhisa Kaffee liebt. Er mag ihn und andere mögen ihn, wenn er ihn kocht. Ich würde ihn wohl auch mögen XD
      Die Romanze ist putzig und genauso stell ich mir das in Japan auch vor. Die Reserviertheit, Zurückhaltung und dennoch Interesse am Gegenüber.
      Inhaltlich erkennt man den Stil der Autorin – ich mag ihn – und ansonsten startet ja jetzt erst alles. Ob die Aussahe auf dem Zettel stimmt? Könnte sein, oder jemand hat Frust und wälzt alles auf ihn ab. Lassen wir uns überraschen :D

      1. 1) das habe ich bei Dir ja schon auf Twitter gesehen. Ist “Ribasu” aber nun 2015 oder 2013 erschienen, wie die eine gesagt hat? Ich habe diesbezüglich so gar nix gefunden, aber ich weiß nun, dass mir die japanischen Cover gefallen *g*

        2) Also ich hab es nicht gewusst, aber wie in meinem Beitrag schon erwähnt, hat mich das so gar nicht gestört. Ich fand nur den Anfang etwas langwierig, das legte sich aber ab dem Kaffee-“Geplaudere” *g*…und ich würde ihn definitiv auch mögen XD
        Obwohl ich ja fast schon allergisch auf Romanzen und Liebesgedöns reagiere, stört es mich hier überhaupt nicht. Schön dezent, nicht aufdringlich.
        Ich bin ja nun auch gespannt. Fukase scheint ja ein verdammt schlechtes Gewissen zu haben, aber ob es daran liegt, dass er selbst Hand angelegt hat, es geschehen ließ oder einfach aufgrund Unwissenheit, weiß man eben nicht…noch nicht.

        Und wieso bin ich bei Deinem Blogger (A-Z) nicht gelistet??? Gerade aufgefallen XD

      2. 1) Das finde ich total der Hammer, dass das einem Verlag passiert.

        2) Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Aussage auf dem Zettel stimmt, denn es wurden ja schon so Andeutungen gemacht.
        Ich bin ja sonst nicht so die Romantikerin, aber da muss ich dir zustimmen, ich mochte es auch, wie die beiden sich angenähert haben. :D

      3. Ich finde es schlecht recherchiert.
        Auf twitter kam das Argument der Neuauflage. Das hab ich allerdings vorher noch nie gesehn. Steht immer die Erstauflage drin ggf. die neue Auflage vom Verlag (nummerriert)

      4. Das habe ich aber auch noch nie gehört, das man das bei der Neuauflage so macht.
        Müsste man aber wohl den Verlag selber fragen, warum die das falsch drucken.

    2. So, nun habe ich den ersten Abschnitt auch endlich durch.
      Der Einstieg fiel mir etwas schwer und daher habe ich gestern dann nicht mehr weitergelesen. Irgendwie dümpelte die Story so vor sich hin. Ich mag ja den Schreibstil der Autorin normalerweise echt gerne, zumindest war ich von “Geständnisse” völlig hin und weg, doch hier konnte er mich anfangs so gar nicht mitreißen und die Übersetzung scheint auch nicht die beste zu sein:
      “…, beschwerte sich Asami, der am Steuer saß, bei Tanihara auf dem Beifahrersitz.” (S. 21)
      Na wo sitzt er denn nun? Fahrer- oder Beifahrer-Sitz?

      Ab dem Zeitpunkt wo es nur noch um Kaffee und das Cafè ging, war ich voll dabei. Eh klar, Kaffeesuchti ich XD
      Ich habe mich in der Story dann unheimlich wohlig und heimlig gefühlt, ein Gefühl was Kaffee bei mir prinzipiell immer bei mir hervorruft. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte die Story dann so weiterlaufen können XD
      Da ich ja auch unheimlich leicht zu beeinflussen bin, habe ich auch gleich mal einen Kaffee mit Honig probiert. Immerhin liebe ich beides, war dennoch etwas skeptisch. Und ich muss sagen – das schmeckt wirklich verdammt lecker. Das nächste Mal gebe ich aber nicht einen ganzen Teelöffel hinein, das war mir dann doch etwas zu süß, aber ansonsten könnte ich mich daran durchaus gewöhnen. Also zumindest eine Sache nehme ich aus dem Buch somit mit – Honig in den Kaffee *g*
      Alles war feinst, alles war supi und mich störte auch die Liebesgeschichte nicht. Einfach weil sie so dezent ist. Und dann – ZACK – Brief, Anschuldigung, Geheimnis preis geben oder nicht….what the hell. Vorbei war es mit kuschelig-wohliger Kaffee-Atmosphäre.
      Und nun bin ich verdammt neugierig was der Grund ist, mich so aus meiner Kaffee-Wohlfühl-Zone zu katapultieren.

      Christin, Du als Japan-Expertin kannst mir das sicher sagen.
      Was bedeuten die Endungen bei Mihoko-chan und Fukase-kun?

      1. chan > verniedlichung, junge Personen
        kun > erwachsen, anerkennung von Personen

        (bin aufm Weg zur Arbeit, mehr ergänze ich heut abend :P )

      2. Es ist bei den Asiaten eh rechr selten, dass dort Kaffee getrunken wird, daher finde ich diese Liebe zu dem schwarzen Getränk so liebenswert :P
        Aber Honig in Kaffee mach ich nicht… mag auch Tee nicht gesüßt. Dann den Honig lieber so vom Löffel klauben :3

      3. Ich bin ja gerade zu Hause auf dem Land und da Mum ihren Laptop immer verräumt und nur alle heiligen Zeiten ins I-Netz geht (aber Hauptsache auf FB sein XD) komme ich auch ned so zum lesen, geschweige denn zum Kommentieren. Nun, mitten in der Nacht (irgendwas von 2:00 rum) hab ich den Schlappi aber hervor gekramt, weil ich so gar ned schlafen kann. Das nur mal so, damit Ihr versteht, weshalb ich derzeit nicht so oft on bin ;-)

        Ich kenne auch nur Japans Teetradition und bin daher schon bissl erstaunt mit wieviel Liebe hier das schwarze Getränk gepriesen wird. Mir gefällts *g*
        Habe Kaffee mit Honig unlängst auch zum ersten Mal probiert und finde es gar nicht soo schlecht. Ich mag’s ja auch nicht besonders süß. Tee süße ich prinzipiell nicht, wie Du aber in den Kaffee kommt nen Haufen Süßstoff rein, denn diesen mag ich wieder süß. Da ich ja sehr, also wirklich sehr viel Kaffee trinke, wäre es fatal den mit Zucker zu süßen XD

      4. “…, beschwerte sich Asami, der am Steuer saß, bei Tanihara auf dem Beifahrersitz.” (S. 21)
        Na wo sitzt er denn nun? Fahrer- oder Beifahrer-Sitz?

        achte auf die Betonung.
        er beschwerte sich, ist auf den letzten Teil des Satzes, nach dem Komma, bezogen :P

    3. Oh nein, ich bin so spät mit dem Lesen. Es tut mir leid! :/

      Aber ich habe leider nicht immer so regelmäßig Zeit zumindest etwas zu schreiben. Ich versuche mich zu bessern. Habe nämlich schon das 1. Kapitel gestern beendet.

      Ich bin etwas holprig gestartet, weil ich mich zuerst zurecht finden musste. Aber das liegt meist an den ungewohnten japanischen Namen, vor allem, weil die irgendwie alle immer unterschiedlich enden.
      Fukase tut mir irgendwie leid, denn er scheint dazu gehören zu wollen, aber trotzdem auch nicht. Was ich toll fand, waren die Kaffeebeschreibungen. Ich trinke zwar keinen, aber ich konnte mir diesen tollen Geruch im Café vorstellen.
      Relativ schnell endet dann aber auch diese kleine Liebesgeschichte. Was ich sehr schade finde, denn ich habe Fukase sein Glück gegönnt.
      Bin jetzt aber gespannt, was da wohl passiert ist und vor allem wer den Brief geschrieben hat. Außerdem würde ich gerne wissen, wer dieser Ich-Erzähler vom Anfang ist. ;)

      1. brauchst dich nicht entschuldigen! Wir sind bei den LRs immer sehr entspannt :)

        Die Sache mit dem Glück wird ja noch aufgeklärt.
        Aber schön, wie wir alle den Kaffee-Part so toll finden :3

      2. Mach Dir deswegen keinen Kopf. Ich komme momentan auch nicht viel zum Lesen und wie Christin schon sagt, ist das hier nicht so streng und es artet auch immer wieder in allgm. Plauderei aus ;-)

        An den Namen lag es bei mir nicht, sondern eher daran, dass es so vor sich hin plätscherte. Aber wie bei Dir hat es sich dann mit dem Kaffee geändet *g*

    1. Gestern abend habe ich diesen Abschnitt noch beendet. Also ich weiß, dass die Japaner Essen lieben. Wirklich. Das wird dort so zelebriert, aber dass man so viel Hunger dabei bekommen kann XD
      Gut, ich hab mich irgendwann gefragt, wann es denn los geht!? Wann kommt DER Punkt, der bei Kanae ja immer recht plötzlich kommt und et voila, da kam er. Also JETZT bin ich erst recht gespannt, warum man ihn als Mörder sieht. War was im Kaffee? Ist er schuld, weil er ihn zum fahren motiviert hat – aber haben die anderen ja auch …

      (auch hier, mehr folgt später! )

      1. Haaa, da sagst Du was. Ich esse ja nur höchstens 1-2x im Jahr asiatisch, aber beim Lesen bekam ich soooo Lust darauf, dass ich mir gleich was bestellt habe (wie das Foto auf Twitter beweist ^^). Manchmal bin ich wirklich sehr leicht zu beeinflussen *g*.
        Den größten Teil geht es hier wirklich um Essen und auch Mimimi seitens Fukase. Er jammert schon bissl viel rum bezüglich seines Außenseiter-Daseins, wobei er ja auch etwas selbst schuld daran ist. Immerhin lehnt er Einladungen prinzipiell ab, falls er denn mal gefragt wird. Tja, außer diesmal.

        Warum man ihn als Mörder sieht frage ich mich auch. Im Grunde ist hier niemand wirklich schuld, wobei ich es schon unverantwortlich finde, dass die andern einen Fahranfänger bei diesem Wetter, bei so einer gefährlichen Strecke und auch noch mit Bier intus fahren ließen. Und dieser letzte Satz, dass Fukase nicht mal bei der Identifizierung dabei sein konnte….ist dies ein kleiner Hinweis? Ist der sanfte Riese gar nicht tot? Wieso erst jetzt und wieso Fukase? Will jemand seine Schuldgefühle auf ihn abwälzen. Hat es einer der beiden anderen nicht verkraftet und will nun auch Fukases Leben zerstören? Fragen über Fragen.
        Bin gespannt wie es weitergeht.

      2. Am Ende werden wir uns sagen, dass ALLES ein Hinweis war XD

        Also bei mir gibt es heute kein asiatisches Futter, aber wohl am Freitag *hüst*

      3. Das stimmt, dieses Gejammer fand ich auch ein bisschen anstrengend. Und ich sehe das genauso wie du, er ist ja mit selbst dran schuld, dass er so einsam ist.

    2. Kapitel 2 fand ich sehr gut. Ich hatte das Gefühl, das ich das flüssiger lesen konnte als das erste Kapitel, könnte aber jetzt nicht genau sagen warum.
      Auf jeden Fall fand ich es spannend, denn hier wird direkt aufgeklärt was geschehen ist. Aber warum Fukase jetzt als Mörder betitelt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht weil er alles einfach hat geschehen lassen? Er selber kommt ja auch nicht so richtig damit klar, dass er Hirosawa nicht versucht hat aufzuhalten oder zumindest mit ihm gefahren ist. Aber generell versucht Fukase es ja allen immer nur recht zu machen und keinen vor dem Kopf zu stoßen.
      Bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht.

    1. uunnd wieder auf den letzten Drücker am Morgen …

      Jeder bekommt so einen Brief. Okay. Damit hatte ich nicht gerechnet, was aber gut für die Story ist. Die Jungs machen sich ja schon ordentlich Gedanken. ich tippe aktuelle auch auf jemanden, der dem Verstorbenen nahe stand. Oder vllt ist es einer der Jungs selbst? daran halt ich mich immer noch fest. Die Autorin hat auf jeden Fall noch einen Trumpf im Ärmel.

      Das “Spiel”, jedem sein Leben zu versauen find ich eine gute Basis – gleiches Recht für alle. Ob noch jemand stirbt? Oder es bei den Spekulationen bleibt? mmmmh…
      Ich muss heute fertig lesen :D

    2. Die Reaktion von Mihoko kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Deswegen gleich eine Beziehung in den Wind schießen, wo doch Fukase 1. nicht wirklich ein Mörder ist und 2. er auch nicht wirklich Schul an diesem Unfall hat.

      Jeder hat also diese Botschaft bekommen. Was die Auffälligkeit des Schreibens angeht, steigt Fukase ja noch richtig gut aus, im Gegensatz zu den anderen dreien und vor allem zu Tanihara. Einen Brief zu erhalten ist doch etwas anderes als auf die U-Bahn-Gleise gestoßen zu werden. Da bei Asami auch noch Bier darüber geschüttet wurde, MUSS es jemand sein, der entweder dabei war oder davon weiß und das tut keiner…außer Mihoko…hmmm *Hirngeratter*
      Hatte Hirosawa ev. doch eine kleine Schwester oder will sich diese ominöse Freundin rächen? Wenn ja, hätte ich da diese Kida und eben auch Mihoko auf dem Schirm. Vor allem Mihoko, da sie ja doch sehr plötzlich in Fukases Leben trat.

      Inzwischen macht sich auch bei jedem einzelnen der Männer Skepsis bereit und es scheint jeder jeden zu verdächtigen…zumindest Fukase legt alles was die anderen sagen auf die Goldwaage und pflanzte somit auch bei mir Skepsis gegenüber den anderen. Es verhält sich auch jeder auf irgendeine Weise verdächtig, finde ich.

      Und wieder diese unverständliche Jammerei und die leise Eifersucht von Fukase gegenüber jeden der mit Hirosawa zu tun hatte. Er wünscht sich, dass er als bester Freund verdächtigt wird nur um den Beweis zu haben, dass ihn etwas mit Hirosawa verband? Really?? Diese permanente kleine Eifersucht, weil Hirosawa mit den anderen Gemeinsamkeiten hatte, die er nicht teilte und von denen er keine Ahnung hatte.
      Es tut mir leid, aber der sympathischste ist mir Fukase nicht und bei so Aussagen und Gedanken würde ich ihn am liebsten ordentlich durchschütteln und anbrüllen, dass er gefälligst nicht so eine Memme sein soll. Jap, er nervt mich etwas.

      Das Buch schafft es aber mich permanent zum Spekulieren anzuregen. Ich stelle hier schon wild irgendwelche Theorien auf XD

      1. Liest du viele Japaner oder schaust Filme von denen?
        Die ticken wirklich so, was Vorurteile und Neid angeht. Nur zeigen sie es eben nie nach außen. Man wird von klein auf so erzogen, dass man der/die Beste sein muss. Daher darf auch nix und niemand den Masterplan durchkreuzen, sonst bricht alles zusammen. Klingt extrem und ist sicher nicht auf jeden anwendbar, macht die aber vllt das Verhalten klarer :P
        btw ist das etwas, wogegen ja viele inzwischen auch rebellieren.

        Aber ich geb dir recht, sympathisch ist er nicht, aber eine tragende Figur, wo ich gern verfolge, was er noch so macht.

      2. Haha, ich konnte Mihokos Reaktion schon nachvollziehen. Vor allem im Hinblick, dass Fukase irgendwie so gar nicht darüber nachdenkt, wie das auf andere wirken könnte. Vielleicht würde ich nicht direkt die Beziehung beenden, aber zumindest erstmal über die Person mit der ich zusammen bin nachdenken. Das Bild wird doch schon irgendwie verändert durch so eine Information, finde ich.

        Mit dem Spekulieren hast du recht, ich wechsel ständig meine Meinung, weil sich jeder von den vieren komisch verhält. :D

    3. Alles sehr mysteriös, finde ich. Wer schickt diese Zettel? Wirklich Hirosawas Freundin? Ich kenne mich ja nicht so mit der japanischen Kultur aus, aber ist es wirklich so schwierig herauszufinden, wann und wo die Beerdigung des Freundes ist? Also ich meine, würde eine Freundin wirklich nicht beim Begräbnis auftauchen?
      Oder wollen Fukases “Freunde” ihn irgendwie in die Pfanne hauen? Die kommen mir auch nicht so koscher vor.
      Was ich schon sehr krass finde ist, dass Fukase so gar nicht verstehen kann, dass ihm eine Mitschuld gegeben wird. Bzw. die Reaktion von Mihoko kann er ja nicht nachvollziehen. Aber ich hätte auch so reagiert. Fukase wird mir dadurch irgendwie immer unsympathischer. Generell scheinen die 4 sich keiner Schuld bewusst zu sein.
      Ich finde es auch reichlich spät, dass sich Fukase für seinen angeblichen besten Freund erst jetzt interessiert, bin aber gespannt, was noch so alles über Hirosawa rauskommt.

    1. Ich habe die letzten beiden Abschnitte in einem Rutsch gelesen, daher muss ich aufpassen hier nicht zu spoilern XD

      Kennt ihr diese Kapitel, die kurz vor Ende eines Buches kommen, wo viel aufgeklärt wird, sich Lücken füllen, neue Fragen aufgestellt werden, man glaubt JETZT die Lösung zu wissen und dann kommt da eine neue Theorie? Das hier war so ein Kapitel. Teilweise etwas ruhig, aber mit vielen (Hintergrund) Infos gespickt.
      Diese Sache mit den 100 Eigenschaften find ich interessant. Müsste man mal testen. Wir würden wohl x-Bücher/Autoren aufzählen XD

      1. Also im Grunde sagt mir das, dass alle Japaner einem niemals ihre wahre Meinung ins Gesicht sagen würden. Sowas mag ich ja überhaupt nicht XD
        Ich wusste zwar, dass die in der Hinsicht besonders eigen sind und niemals etwas abschlagen oder nein sagen, aber das es doch so extrem ist. Wieder etwas über die japanische Kultur gelernt *g*.

        Also ich glaube, dass Fukase mehr damit zu tun hat, als er sagt. Woher die Briefe kommen? Ich schätze entweder von Kida oder von Mihoko, die einzigen zwei Frauen die hier etwas in den Vordergrund rücken, oder eben diesen zweiten Mimimi-Fukase. Aber woher wissen die, dass Hirosawa was getrunken hat oder wurden einfach nur die Jungs von den Obduktionsergebnissen nicht informiert und alle wissen viel mehr?

        Das mit den 100 Eigenschaften stelle ich mir auch schwierig vor. Mir würden wie Dir nur Bücher und Autoren einfallen, paar Hobbies, Rezepte, usw. *g*

      2. Das mit den 100 Eigenschaften fand ich auch interessant. Aber ich hatte eher im Kopf, da fallen mir bestimmt nicht 100 Sachen für mich ein. :D

    2. Sorry, aber mit dem Buch komme ich irgendwie so gar nicht voran. Und das obwohl man hier doch reichlich Stoff hat, um zu rätseln. Ich habe eigentlich nur noch den letzten Leseabschnitt, aber da hat man ja jetzt quasi zwei jammernde Fukases da sitzen. Das war mir echt bissl zu viel und nun bockt es mich so gar nicht, die letzten wenigen Seiten zu lesen. Puhh.
      Aber erstmal zu diesem Leseabschnitt.

      War es etwa der MItschüler aus Hirosawas Highschool – Furukawa (der zweite Jammerlappen und Mimi-Zelebrierer)? Oder war es irgendeiner aus dem Ort? Jeder scheint die Jungs zu hassen und für den Tod Hirosawas verantwortlich zu machen.
      Fukase kniet sich wirklich mächtig in diese Nachforschungen rein, um mehr über Hirosawa zu erfahren. Wieso interessiert ihn das alles jetzt erst? Obwohl, bei Fukase dreht sich ja meist alles nur um ihn, sein Außenseiterleben und Selbstmitleid. Da hatte wohl Hirosawa keinen Platz und Fukas genoß einfach nur mit so einem Freund gesehen zu werden.
      Auch während den Nachforschungen blitzt immer wieder dieser Neid und Eifersucht auf. Diese Gedanken scheinen ständig präsent zu sein (und deswegen müssen wir auch die ganze Zeit davon lesen und mich nervt das nun schon extrem).
      Bezüglich der Nachforschungen – spricht da nun etwa das schlechte Gewissen, das ihn nun so antreibt? Hat er vielleicht doch mehr mit dem Tod zu tun als er sich selbst eingestehen will und hat er das ev. verdrängt?
      Ich spekuliere hier ja wild weiterer und irgendwie setzt sich der Gedankenblitz, den ich bereits anfangs hatte, in meinen Gehirnwindungen fest, nämlich, dass Fukase etwas in den Kaffee von Hirosawa getan hat. Quasi – wenn ich ihn nicht für mich alleine haben kann, dann soll ihn keiner als Freund haben. Oder er war auf die Beziehung zu der Frau eifersüchtig, hat dies aber verdrängt. Dann würde auch das ständige Gejammere und Mimimi etwas Sinn ergeben.

      Auch wenn mich das Buch nicht unbedingt vom Hocker reißt, habe ich aber schon zwei “Rezepte zum Buch”. Das Buch schreit ja regelrecht danach *g*. Ich hatte noch nie so sehr Lust asiatisch zu essen wie beim Lesen dieses Buches.
      Also ich hätte da Rezept für Japanisches Curry und ein Gericht mit Soba-Nudeln. Nun weiß ich nicht, ob ich beides mache oder nur eines. Lust hätte ich ja auf beide *g*

      So, und nun sollte ich mich vielleicht überwinden die letzten Seiten zu lesen. Maaannn…

      1. Es ist das schlechte Gewissen, zumindest bin ich davon überzeugt.
        Für mich wirkte sein Verhalten authentisch. Ist ja nicht mein erster Japaner und es ist einfach der Stil der Autorin, den ich mag, eben weil er so anders ist.
        Es kommt nicht an Geständnisse heran, aber das Ende, warte auf das Ende ;)

    3. Ich finde das wirklich hefig, wie wenig alle scheinbar über Hirosawa Bescheid wussten. Insbesondere Fukase, als sein sogenannter bester Freund, aber auch seine Eltern scheinen ja nicht so direkt auf dem Laufenden gewesen zu sein.
      Ist das wegen der Kultur so? Das jeder höflich bleibt und niemand nachfragt oder interessiert sich nur keiner für den armen Hirosawa?
      Aoi fand ich da erfrischend anders. Sie legt endlich mal die Karten offen auf den Tisch und das sie und Mayu Fukase deutlich machen, dass es keiner gut findet, wie die Freunde an dem Abend gehandelt haben finde ich auch klasse.
      Bin jetzt aber gespannt ob sich Fukase noch mit Furukawa trifft und wen er da noch entdeckt hat. Vielleicht doch Mihoko?

      Ach, es wird wahrscheinlich etwas dauern, bis ich wieder hier mit euch schreiben kann, denn wir fahren jetzt erstmal in den Urlaub und ich möchte meinen Laptop nicht mitnehmen und auf dem Handy ist mir das etwas zu mühsam. Ich hoffe, dass ist okay und bis dann. :D

    1. Ich habs gewusst! Verdammmichnochmal! Oben hab ich noch geschrieben, da war was im Kaffee, das es aber so etwas sein würde. WTF! Er ist verloren, der wird nie mehr klar kommen…
      Da glaubt er, nun endlich sein Glück gefunden zu haben und dann kommt diese Eigenschaftenliste daher.

      Also das Ende hat es nochmal rausgerissen, für mich!
      Muss mal gucken, was es noch für Bücher von der Autorin gibt, ggf auf englisch.

    2. Ich bin aus dem Urlaub zurück und kann endlich meine Meinung zum Schluss des Buches loswerden und ich bin vom Ende begeistert.
      Diese Wendung fand ich klasse, dass Mihoko Fukase erzählt, dass Hirosawa allergisch gegen Buchweizen war. Wirklich super! Und das zeigt doch, wie wichtig es mal wäre, dass sie ehrlicher zueinander gewesen wären. Hätte Hirosawa bei dem Stopp an dem Buchweizen Restaurant was gesagt, hätte Fukase den Honig nicht gekauft. Obwohl fraglich ist, ob er dann gewusst hätte, dass es Buchweizenhonig ist. War ja kein Etikett drauf. ;)
      Ich finde Schuldig nicht ganz so gelungen wie Geständnisse, aber das Buch war auch ganz gut, obwohl Fukase etwas viel gejammert hat.

      1. Bin voll bei dir:
        Es ist nicht ihr bestes Werk, aber ich würde es jederzeit direkt nach “Geständnisse” empfehlen :3

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