die klinge, laymon

Kurz & Knackig kommentiert

Inhalt:

Der psychopathische Albert mag Frauen. Doch die Frauen mögen Albert nicht. Unmenschlicher Hass treibt ihn dazu, alle Grenzen hinter sich zu lassen. Albert beginnt einen mörderischen Streifzug durch die USA – immer auf der Suche nach Opfern. In Kalifornien kreuzt sein Weg das Schicksal einer Gruppe junger Intellektueller. Auf einer Halloweenparty treffen alle zusammen – das Blutbad beginnt …
[Verlagsseite]

Mein Leseeindruck:

Albert ist eigentlich ein ganz normaler Junge in der Pubertät. Alle machen ihre ersten sexuellen Erfahrungen und auch Albert möchte in diesen Genuss kommen. Er bekommt den Tipp zu einem gewissen Mädchen zu gehen, die gerne Jungs an sich heran lässt. Dummerweise hat man ihm nicht gesagt, dass sie dafür Geld will. Ohne Moos nix los. Im wahrsten Sinne und da haben wir den Schlüsselmoment, denn Abert hat nicht genügend Geld dabei.

  • erster Erzählstrang: Albert
  • zweiter Erzählstrang: Janet
  • lebt in Kalifornien, frisch von Freund getrennt
  • geht um Beziehungsprobleme, Alltagsbewältigung, Brotjob und sexuelle Vorlieben
  • man taucht ab, in Janets Leben & Umfeld
  • Albert sucht derweil hübsche Frauen, die seine Klinge kennen lernen
  • er nähert sich dem Umfeld von Janet > erste Überkreuzungen der Erzählstränge
  • man ahnt, was kommen wird
  • Charaktere: ausführlich beschrieben, zahlreich vorhanden
  • Spannung: up & down
  • Gewalt: in kurzen Frequenzen stark vorhanden

Die Abschlussworte:

Laymon. Nach und nach lese ich all seine Werke. Mit diesem Buch hat eine ruhigere Gangart eingelegt. Laymon und ruhig? Ja, das geht durchaus. Ob es dadurch immer noch spannend ist, der Handlung zu folgen? In “Die Klinge” gab es zweitweise Frequenzen, wo ich gerne vorgespult hätte. Nicht jedes jucken und kratzen hat mich bei den Figuren interessiert. Albert gerät dabei teilweise fast in Vergessenheit.

Gegen Ende zieht die Story dann wieder an und man spürt das Laymon-Flair. Grundsätzlich stört es nicht, sondern ist sogar lobenswert, wenn Charaktere lebendig werden und nicht nur Schablonen am Rande sind. Hier war die Ausführlichkeit nicht immer hilfreich für den Spannungsbogen. Dieser verebbt dann nämlich recht schnell.

>> Ein Laymon der ruhigeren Gangart, aber nicht minder blutig.


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Genre: Crime hardcore / VÖ: April ’14 / Verlag: heyne hardcore / Region: USA / Serie: Einzelband

erhältlich bei: hugendubel.de


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