Eine zauberhafte Reise, die selbst Jules Verne den Atem verschlagen hätte! [Verlagsseite]

Seraphin ist ein begabter, aber undisziplinierter Schüler, der seinen Latein- und Physiklehrer zur Weißglut treibt. Alle Gedanken des Jungen kreisen stets um den Äther, jene Substanz, die jenseits der Erdatmosphäre vorkommen soll und die bisher unvorstellbare Projekte außerhalb des Globus ermöglichen soll.

Schon Seraphins Mutter hegte dieselbe Leidenschaft, ist aber verschollen, seit sie mit einem Heißluftballon auf eine Höhe von mehr als 13000 Metern stieg. Sein anfänglich noch skeptischer Vater lässt sich umstimmen, als er einen anonymen Brief erhält, dessen Verfasser vorgibt, die Aufzeichnungen seiner Frau zu besitzen, die sie auf ihrem letzten Flug mitnahm.

Dies markiert den Anfang eines fantastischen Abenteuers, in dem sich Vater und Sohn auf die Reise nach Bayern auf den Spuren des geheimnisvollen Notizbuchs machen…[Verlagsangabe]

Allgemeiner Leseeindruck:

Entdeckt habe ich das Buch in der Kinderabteilung. Ganz unterwartet. Dann ein Blick auf das Cover – das Interesse war geweckt. Ein längerer Blick auf die Inhaltsangabe – das Interesse gewann eindeutig die Oberhand. Zumal mich der Stil sofort an Steampunk erinnerte und an so etwas kann ich nicht vorbeilaufen.

Auf den ersten Seiten wird einem erklärt, was damals mit der Mutter von Seraphin passiert ist und wie sie von der Gesellschaft angesehen wurde oder eben auch nicht. Dabei war sie nur auf der Spur des seltsamen Äthers. Dafür muss man in den Himmel steigen. Ein Heißluftballon wird gebaut und man startet den Auftieg. Dummerweise kommt seine Mutter nie zurück. Sie verschwindet in den Weiten den Himmels.

Der erste emotionale Punkt war für mich damit erreicht. Denn ganz verkraftet, hat es ihr Sohn nie. Er ist der Meinung seine Mutter lebt noch. Unglaubwürdig. Ohne Schutz erfriert man im All. Also geht man seinem Alltag nach und bekommt plötzlich – ganz unerwartet – die Möglichkeit, selbst in den Himmel zu steigen. Ob das gut geht?

Zeichenstil:

Traumhaft! Mehr braucht man eigentlich nicht sagen. Klare Linien, sanfte Farben, viele Details. Es wirkt nicht überladen, sondern einfach nur harmonisch. Wie ein modernes Steampunk-Märchen. Das komplette Buch ist in Farbe gehalten. Damit ihr selbst einen Eindruck bekommt, gibt es die ersten und letzten Seiten hier zum angucken: [Auf ein Bild klicken, damit sich die Slideshow öffnet.]

Abschlussworte:

Wer einmal in eine zauberhafte Welt abtauchen möchte, dabei mit Blicken förmlich die Figuren und ihre Entwicklung aufsaugen und darin verschwinden möchte, ist hier genau richtig. Alex Alice sein Zeichenstil ist ein Traum und ich wiederhole mich hier sehr gerne. Da ich teilweise die Bilder wirklich an meine Wand hängen möchte. Man kann sich in seinen Illustrationen so gut verlieren und die Gedanken schweifen lassen.


 Genre: Fantasy, Mystery / VÖ: Mai 2015 / Verlag: Splitter Verlag / Serie: Band 1 von 3

Hinweis: Der zweite Band, reiht sich problemlos in meine obigen Schwärmereien ein. Der dritte (und letzte ?) Band erscheint im Mai diesen Jahres.

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