die 7 kreise der hölle, buchkritik, crime, uwe wilhelm

Kurz & Knackig, meine Meinung zu diesem Buch

Inhalt:

Als sie sie das letzte Mal sah, spielten sie vor dem Haus … Seitdem erlebt die Berliner Staatsanwältin Helena Faber den Albtraum jeder Mutter: Ihre Töchter wurden entführt. Und zwar von den Männern, gegen die sie im brisanten Dionysos-Fall ermittelte. Nur einer kann ihr helfen:

Rashid Gibran, der trotz seiner Verbindung zum Psychopathen Dionysos auf freiem Fuß ist. Helena kennt die Beweggründe des dubiosen Professors nicht, doch sie wird alles tun, um ihre Töchter zu retten. Es ist der Beginn einer Jagd, die Helena in die Untiefen eines grausamen und mächtigen Menschenhändlerrings führt – und bei der sie so brutal wie ihre Gegner wird …[Verlagsseite]

Meine Meinung:

Erst vor kurzem habe ich den Vorgänger zu diesem Buch gelesen. Zu diesem Zeitpunkt lag der zweite Band schon bereit und wartete geduldig darauf, endlich verschlungen zu werden. Ich ahnte damals also nicht, dass mich der zweite Band so überraschen würde. Im negativen Sinn. Leider.

  • Sophie und Katharina spielen vor dem Haus
  • sie sehen einen Lieferwagen, sie steigen (trotz ungutem Gefühl) ein [meh]
  • Helena fällt es durch Zufall auf
  • rennt raus, sieht den Wagen, startet einen Mensch vs. Auto Kampf
  • sie verliert, Kinder weg [surprise]
  • Panik!
  • Vermisstenaufruf!
  • Recherche: seltsame Internetaktivitäten der Mädchen > erste kleine Erfolge
  • War es Paulus? (siehe Band 1)
  • Helena selbst gerät ins Visir
  • Blenden zu den Mädchen
  • Blenden zu den Tätern
  • Ist es Rache an Helena? Ist ein ein Mädchenhandel? Ist es eine Zufallstat?

Die Abschlussworte:

Das Buch ist in vier Teile unterteilt, die schlicht mit der Zahl betitelt sind. Ich habe nur den ersten Teil gelesen und danach das Buch abgebrochen. Jetzt kommt die berechtigte Frage auf: Warum? Ich kam einfach nicht rein. Mich hat das Geschehen nicht die Bohne gefesselt und interessiert. Kindesentführungen gibt es schon zahlreich in der Kriminalliteratur. Daran sollte es also nicht scheitern. Frisch verpackt, wirkt jeder Fall anders und kann durchaus fesselnd sein.

Ich spürte hier einfach nicht die Faszination, die ich bei den sieben Farben des Blutes gespürt hatte. Der Killer, der einen perfiden Plan hat. Hier kann ich ihn auf den ersten hundert Seiten nicht greifen. Ganz im Gegenteil, diese große Ankündigung, dem inneren fiesen Schweinehund, dem sich Helena stellen muss, laut Klappentext, davon war nichts zu sehen. Und so wirkt die Kindesentführung mitsamt SoKo und Recherche einfach nur banal – so perfide es klingt – und konnte mich nicht hinter dem Ofen hervorlocken.

Meine Kritik zum Serienauftakt “Die sieben Farben des Blutes


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Genre: Crime / VÖ: Mai 2018 / Verlag: blanvalet / Serie: Band 2

erhältlich bei: hugendubel.de

weitere Meinungen: 

Schurkenblog: Das Buch ist kein Spaziergang, das Buch ist ein Spießrutenlauf gegen die Zeit, gegen eine Macht, gegen eine Ohnmacht. Und das Buch endet dort, wo es angefangen hat: in einem Höllenkreis. 

Buchempfehlung Sterzik: Zwar nicht 10 Jahre – aber mindestens 10 Stunden spannender Unterhaltung, die durchaus noch hätte besser sein können.


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