drei Bücher, drei meinungen, buchkritik

Drei kurze und knackige Meinungen

Die Bücher habe ich im Rahmen der Shoctober-Aktion gelesen und alle haben eine kurze Vorstellung verdient.Daher gibt es hier drei Meinungen zu drei verschiedenen Büchern. Alle passen zum Herbst. Alle passen zu den grauen Tag, wo man sich auf der Couch einmummelt.

drei Bücher, drei meinungen, buchkritik

Der Montrumologe – Rick Yancey

Wir schreiben das Jahr 1888. Will Henry ist ein Waise und arbeitet als Assistent bei seinem Gönner Dr.Warthrop. Da dieser einst den Vater des Jungen als Angestellten hatte, sieht er es quasi als Pflicht an, ihn unter seine Fittiche zu nehmen. Nur ist Warthrop kein normaler Doktor. Er beschäftigt sich mit der Monstrumologie und das führt zu einigen brenzligen Momenten. Im aktuellsten Fall sind die Monster äußerst blutrünstig und metzeln scheinbar Wahllos Menschen ab. Das muss beendet werden!

Hisst die Flage! Auf in den Kampf! So ähnlich kann man sich den Eifer des Doktors vorstellen. Das Buch ist nach dem zweiten Anlauf in meinen Händen gelandet. Es liest sich flott weg und sorgt für gute Unterhaltung. Grusel für jüngere Leser, den auch die älteren Leseratten zur Hand nehmen können. (Nicht zu vergessen, die Zeichnungen im Buch!)

erschienen bei Lübbe

drei Bücher, drei meinungen, buchkritik

Snow – Ronald Malfi

Gegenwart. Ein Schneesturm legt den Westen der USA lahm. Alle Flüge werden gestrichen und das geplante Weihnachtsfest bei seinem Sohn, kann Todd somit auf jeden Fall streichen. Aber er ist ein Sturkopf und mietet, zusammen mit der ebenfalls gestrandeten Kate ein Auto. Dumm nur, dass die Straßen auch verschneit sind. Es folgt eine Autopanne und man landet in einem kleinen Dorf. Aber irgendetwas ist seltsam. Wo sind die Bewohner? Warum liegen dort leere Hüllen von Menschen und warum haben die Kinder keine Gesichter?

Lust auf typischen amerikanischen Schneehorror? Dann ist man hier genau richtig. Man ist ziemlich flott mitten im Geschehen und beobachtet panische Menschen bei ihrer Flucht vor fiesen Wesen. Große Überraschungen kommen nicht auf einen zu, aber dennoch unterhält das Buch erstaunlich gut. Man sollte einen Blick wagen.

erschienen bei Heyne

drei Bücher, drei meinungen, buchkritik

Angel Island – Die Halloween-Anthologie

Acht Geschichten, rund um die Insel Angel Island. Wir begeben uns dabei in die Vergangenheit, folgen den Spuren alter Erzählungen und tapsen munter in die Krallen dunkler Gestalten. Der größte Teil findet jedoch in der Gegenwart statt. Männer, die auf der Insel Zuflucht suchen und einen Neustart planen, der nicht so klappt, die erhofft. Oder wir lauschen den Worten von Priestern, Stimmen Gottes, die weiß Gott keine reine Seele haben. Zu guter Letzt darf die Phantastik nicht fehlen, auch sie darf in Form von Banshee zu Wort kommen.

Horror? Splatter? Nope, hier nicht. Zwar gibt es einige harte Momente und die sind wirklich übel, aber gegruselt habe ich mich nicht. Stattdessen haben sie mich fein unterhalten und in spannende Szenen entführt, die passend zum grauen Herbstwetter waren. Eine dunkle Herbst-Anthologie, zum schmöckern.

erschienen bei Bastei Lübbe


Alle Bücher sind nur noch als ebook oder gebraucht erhältlich.


 

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