serien, shoctober

Wobei man “schaurig” hier wirklich mehrdeutig definieren kann…

Was wäre ein Shoctober-Monat ohne Serien? Oder Filme? Also musste auch diese Rubrik einmal herhalten. Da ich allerdings kaum passende Filme bisher geschaut habe, gibt es heute 5 Serien, die ich in den letzten Wochen komplett durchgesuchtet habe. Immer die erste Staffel. Nicht jede hat überzeugt. Doch Unterhaltungswert hatten sie alle. Irgendwie.


Hilda (Season 1, Ep.1-13)

Da ist dieses kleine Mädchen namens Hilda, was zusammen mit seiner Mutter im Wald lebt und nun steht eine riesige Veränderung bevor: Der Umzug in die Stadt. Davon ist Hilda anfangs so gar nicht begeistert und setzt alles daran, im Wald wohnen bleiben zu dürfen. Klingt nach einer bekannten Geschichte? Ist es aber nicht. Denn Hilda kann Dinge sehen, die Normalsterblichen verborgen bleiben. Kobolde, Zwerge, Riesen, Katzenwolken, und vieles mehr.

Anstatt diese zu bekämpfen, geht sie immer vom Guten aus. Wie kann man ein Problem lösen? Warum bekämpft man die Wesen? Warum sind sie sauer? Die Ursache muss gefunden und beseitigt werden! Alles mit dem Charme einer kleinen Hilda, die sich selbst dabei stets weiterentwickelt.

Eine Comicverfilmung, die zum entspannen und unterhalten werden einläd!

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Maniac (Miniserie, Ep.1-10)

Annie ist eine junge Frau, die aus sehr eigennützigen Gründen, an einer phamazeutischen Studie teilnehmen möchte. Doch eigentlich ist sie, aufgrund ihrer Krankengeschichte, nicht dafür geeignet und kommt nur mit fiesen Tricks auf die Liste. Ob sie damit gerechnet hat ein Versuchskaninchen zu werden? Denn eine Heilung ihrer psychischten Probleme scheint nicht als Erstes auf ihrer Agenda zu stehen.

Owen hingegen, ein andrer Testkandidat, hat ganz andere Sorgen und eine Heilung seiner Situation wäre sicher von Vorteil. Er ist ein regelrechter Einzelkämpfer und das schwarze Schaf einer wohlhabenden Familie. Im Gegensatz zu Annie wirkt er wir ein Waschlappen, der allerdings keineswegs dumm ist.

Man bekommt Stück für Stück einen Einblick in deren beider Leben. Sieht die Auswirkungen der Studie an zwei komplett verschiedenen Charakteren. Dabei ist deren Vergangenheit nicht mal so interessant. Ebenso plätschert die Auflösung recht vorhersehbar dahin.

Mich konnte diese Serie nicht packen. Interessant, aber kein Tipp von mir.

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Spuk in Hill House (Season 1, Ep.1-10)

Eine 7-köpfige Familie zieht in ein altes Haus namens Hill House, um es zu renovieren und für neue Nachmieter verkaufsfertig zu machen. Man lebt so dahin und bemerkt plötzlich seltsame Dinge. In Hill House scheint es zu spuken. Aber irgendwie scheint nicht jeder aus der Familie diese Geister zu sehen und am Ende fordert die wachsende Unruhe sogar ein Menschenleben.

Jahre später. Eine weitere Tragödie sorgt dafür, dass sich die Familie nach langer Zeit wieder sieht. In Form von Rückblenden erfährt man immer mehr Hintergründe. Lernt die einzelnen Charaktere besser kennen und versucht sich einen Reim daraus zu machen, warum jeder so unterschiedlich reagiert.

Dieser stetige Wechsel sorgt für einen guten Spannungs- und Unterhaltungswert, der sich durch die komplette Staffel zieht. Gefallen hat mir, dass jeder eine eigene Meinung zu Geistern hat. Der Skeptiker, der Verschwiegene, der Realist, der Gläubige und natürlich jemand, der das alles als völlig normal ansieht.

Sieht man von der letzten Folge ab, kann ich die Serie empfehlen!

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Bodyguard (Season, Ep.1-6)

Sergeant David Budd darf, nach einer gelungenen Entschärfung einer Selbstmordattentäterin, der Bodyguard der Innenministerin Julia Montague. Eine ehrenhafte Aufgabe, die er gewissenhaft ausübt. Anfangs eckt er mit seiner exakten Art an, lernt aber rasch sich anzupassen. Hinzukommt, dass in der Politik nicht alle eine weiße Weste anhaben. Surprise! Und er als eine Art dopplter Ermittler Informationen der Polizei beschaffen soll.

Es kommt zu brenzligen Situationen. Unter anderem wird die Ministerin beschossen und David kann sie in letzter Minute retten. Parallel dazu lernt man seine Famile kennen, sowie seine Liebe zu den beiden Kindern. Dummerweise zeigt der Charkter des Sergeant Budd kaum Gefühle. Er wirkt geradzu emotionslos. (was er jedoch nicht ist) Ob es nun am Schauspieler oder der Rolle liegt, kann ich nicht beurteilen. Es sorgt auf jeden Fall dafür, dass der unsympathische Mensch, noch unsympathischer wird.

Da mich das Ende interessiert hat – was ich ab der ersten Folge geahnt habe und in den Grundzügen habe ich recht behalten – habe ich die Serie beendet. Leider passieren noch mehr Dinge, die mich an dem Charkter zweifeln ließen. Ich wurde einfach nicht warm mit ihm. Schade.

Langweiliger Bodyguard hineingesteckt in ein aktuell brisantes Thema, was mit nicht wirklich packen konnte.

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Sabrina (Season 1, Ep.1-10)

Sabrina, die junge Hexe, die an ihrem 16ten Geburtstag nun endlich zur Schwarzen Kirche übertreten soll, um eine vollwertige Hexe zu werden. Warum das so besonders ist? Sabrina ist halb Menschen und halb Hexe. Ein Mix, der nicht gern gesehen wird und trotzdem ist es genau das, was ihr Macht verleiht. Auch wenn ihr das noch nicht so bewusst ist.

Diese Neuverfilmung beobachtete ich anfangs skeptisch. Bin ich doch mit der “alten” Sabrina aufgewachsen. Trotzdem, eine Serie, die auf dem gleichnamigen Comic (“Chilling Adventures of Sabrina”). Wer kann da schon Nein sagen? Anfangs hat mich Sabrina mit ihrer quietschfröhlichen Art noch nicht in den Bann gezogen, aber dann kommen andere Mächte ins Spiel und die Abenteuer wurden so langsam richtig gut und böse!

Frisch verfilmt lohnt sich manchmal, Däumchen hoch!

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Kennt ihr Serien davon? Was sind eure Meinungen dazu?


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