frau maier, jessica kremser

Kurz & Knackig kommentiert

Inhalt:

Frau Maier lebt mit ihrer Katze in einem kleinen Haus am Chiemsee. Eigentlich ist die ältere Dame die Ruhe in Person. Doch als sie an einem ganz normalen Montagmorgen eine Frauenleiche am Ufer findet, ist nichts mehr so, wie es war: Ein nächtlicher Besucher schleicht um ihr Haus und hinterlässt unheimliche Nachrichten, die Schwester der Ermordeten wird bedroht und eine weitere Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Weil die Polizei sie für senil hält, ermittelt Frau Maier auf eigene Faust und bringt sich dabei in höchste Gefahr …(Verlagsseite)

Mein Leseeindruck:

Frau Maier. Die liebe Omi von nebenan. Immer ein Lächeln auf dem Lippen und gerne die schnurrende Katze auf dem Schoß. Genauso kann und sollte man sie sich vorstellen. Allerdings hat sie es faustdick hinter den Ohren. Alzheimer kann man ihr jedenfalls nicht vorwerfen. Das muss selbst der Täter feststellen, der die Frauenleiche im See entsorgen wollte.

Anfangs dachte ich, es ist ein reiner Katzenkrimi. Ist es nicht. Zwar wird die schwarze Katze mit weißen Pfoten regelmäßig erwähnt, dennoch bleibt diese stumm. Ein Krimi mit Katze quasi. Da wird es gleich gemütlicher während des Lesens. Auch Frau Maier wächst einem rasch ans Herz. Man will ihr unter die Arme greifen und sie vor demjenigen schützen, der ihr so auf die Pelle rückt. Doch sie weiß sich durchaus zu wehren!

Die Abschlussworte:

Jessica Kremser hat hier einen Serienstart hingelegt, der für gemütliche Lesestunden mit sich bringt. Besonders ihre Hauptdarstellerin sorgt dafür, dass man das Buch nicht als langweiligen simplen Krimi abstempelt. Ein Mord bleibt eben ein Mord, auch wenn kein Blut in Strömen fließt, sondern nur eine Ommi eifrig durch die Gegen tippelt.

>> Eine Leseempfehlung für den seichten Krimiabend ohne großes Herzrasen, dafür mit viel Fellnase.


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Genre: Crime / VÖ: Juli ’12 / Verlag: Pendragon / Region: Chiemsee / Serie: Serienauftakt

erhältlich bei: hugendubel.de


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