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… also wirklich nicht, lasst die Finger davon!

Es gibt Bücher, die werden hochgelobt und an jeder Ecke empfohlen. Alle Welt preist die Schreibkunst und die Optik an. Autoren werden ausgeschlachtet und jedes Buch von ihnen zu Rate gezogen. Und dann gibt es da diese Werke, die dieses Lob eigentlich nicht verdient haben. Wo man mit dickem Finger drauf zeigt und sagt: “Vorsicht! Nicht der Allgemeinheit trauen! Enttäuschungen erwarten dich!”

Vielleicht habe ich jetzt ein wenig die Dramaqueen an die Tastatur gelassen, aber letztendlich entspricht es der Wahrheit: Es gibt diese Bücher, die man niemanden empfehlen möchte. Die folgende Liste ist durch meine eigenen Leseeindrücke zusammengekommen. Gesammelte Top-10-Flops der letzten Jahre (in unwillkürlicher Reihenfolge):

top 10 flop

Und morgen du – Stefan Anhem

2017 wollte ich mit Philly von Wortgestalt frisch ins neue Jahr starten und alte Bücher weglesen. Dieses hier war auch dabei. Wir haben förmlich die Seiten gezählt so unbeeindruckt waren wir. Keine fesselnde Story, lahme Dialoge, unendliche Vorsehbarkeit …

Die sieben Kreise der Hölle – Uwe Wilhelm

Wenn dich der Auftakt überzeugt, du freudig den nächsten Band in die Hände nimmst und vor Unkreativität und Klischees erschlagen wirst. Genau das ist mir hier passiert. Ich habe es abgebrochen. (zur Kritik)

Nirgends wirst du sicher sicher – Nancy Bush

Eine Trilogie, Schatten der Vergangenheit > Perfekt! Ich hatte es damals bei der Plasmaspende dabei (ca. 1h Lesezeit) und das waren verdammt lange 60 Minuten. Selbst die Pumpanlage zu beobachten war spannender. Es war einfach too much und zu unglaubwürdig. (zur Kritik)

Einladung zum Sterben – Kate Pepper

Kate Pepper. Eigentlich weiß man bei ihr, worauf man sich einlässt. Kurze Unterhaltung. Nix Großes, nix Kleines, aber immerhin gut lesbar. Aber hier… nun ja, da hat Frau Pepper eindeutig zu viel gewollt und ist in ein Fettnäpfchen getreten. Unrealistisch, übertrieben, nichts für mich.

Der Mädchenmacher – Michael Koglin

Angelockt vom Klappentext, landete das Buch sehr schnell in meinen Händen und wurde von mir verschlungen. Schnell merkte ich aber, dass das Buch eine Enttäuschung wird. Stichwort “Oberflächlichkeit”. Mehr dazu in meiner Kritik.

Passagier 23 – Sebastian Fitzek

Mein vorerst letzter Fitzek. Eine Chance hatte ich ihm noch gegeben, nachdem mit die Vorgänger schon nicht sonderlich gefallen haben. Aber hier hat er mir gezeigt, dass er nichts mehr für mich ist. (zur Kritik)

Unschuld des Todes – John Burley

Lust auf eine depressive-Versager-Stimmung? Hell yeah! Dann seid ihr hier richtig! Stell dir einfach Marvin, den depressiven Roboter in unlustig vor. Dann hat ihr den Hauptcharakter vor Augen. Da macht lesen einfach keinen Spaß und selbst wenn das Ende gut durchdacht ist, haut es das Buch nicht mehr raus. Leider.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter – John Green

Ich lese auch Romane. Jaha! Thematisch hatte mir es dieses Buch durchaus angetan. Ob es am Alter lag? Am Verhalten der Charaktere? Der Lovestory? Ganz ehrlich, ich weiß es heute nicht mehr. Mir ist nur in Erinnerung geblieben, dass ich von der Story enttäuscht war und den Hype nicht verstanden habe.

Das Spiel, Opfer– Jeff Menapace

Killer. Blut. Leichen. Panik! Das schreit nach einem Buch für mich! Also musste dieser Auftakt bei mir einziehen, die Ernüchterung kam recht rasant. Kennt ihr “Funny Games”? Den Film aus Österreich? Tja, da habt ihr eine “billige” Kopie in Buchform. Mich hat es nicht vom Hocker gehaun. (zur Kritik)

Hotel Iris – Yoko Ogawa

Über dieses Buch habe ich Monerl kennen gelernt. Sie fand es schlecht und hat es abgegeben, im Tausch gegen die eigene Meinung. Da ich bei einer japanischen Autorin nicht “Nein” sagen konnte hab ich mich zur Verfügung gestellt. Monerl hatte recht. Das Buch ist nichts. Es hat eine unangenehme Art mit der Sexualität zwischen Alt und Jung umzugehen. Zudem überzeugt die Geschichte nicht.

top 10 flop


Idee von Buchdrache


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