schönheitsfehler, crime, wolpert

Kurz & Knackig kommentiert

Inhalt:

Mit scharfer Kralle –  Das ist nicht Kater Sockes Tag. Erst wird er in einer Katzenbox ausgesetzt und kaum befreit, findet er eine Leiche. Ausgerechnet bei der Feier zur Präsentation eines neuen Antifaltenmittels wird der Schönheitschirurg Dr. Karl-Heinz Finkenburg erschossen – gibt es da einen Zusammenhang oder liegt das Motiv eher im Privaten? Neben Hauptkommissar Peter Flott und seinem Team stellt auch der Kater samt tierischer Nachbarn Ermittlungen an. Schnell stoßen sie auf einen vergangenen, aber nicht vergessenen Skandal. (Verlagsseite)

Mein Leseeindruck:

Katzenkrimis an die Macht! In meiner Jugend habe ich Felidae gelesen und diverse andere Katzenkrimis. Vor kurzem kam diese alte Leidenschaft erneut ans Tageslicht gekrochen und wollte neue Geschichten verschlingen. Dieses Buch ist mir dabei auch in den Fingern gelandet.

  • der Besitzer Uwe kommt zu Wort, mag Socke nicht > setzt ihn aus
  • eine unbekannte Person hegt Hass auf einen gewissen “ER”
  • weitere Person kommt zu Wort: Anton Killian
  • noch jemand: Klaus Zuber
  • zurück zu Uwe, den kennen wir schon
  • Socke darf zu Wort kommen (endlich)
  • “Katzensprache” wirkt etwas stelzig, ungelenk
  • erste Bekanntschaften mit Nachbarkatzen & eine Leiche wird entdeckt > Spürnase Socke erwacht
  • ein neues Gesicht: Kommissar Peter Flott, zukünftiger Dosenöffner von Socke
  • weitere Charaktere huschen ins Bild
  • alles dreht sich ab sofort um den Mordfall
  • abwechselnd kommen Mensch und Katze zu Wort
  • steigert sich langsam zu einem Finale
  • Spannung: gering
  • Charaktere: zu bunt durcheinander, keiner sticht aus der Masse hervor
  • Finale: passend zum Buch

Die Abschlussworte:

Ich sage es geradeaus: Das Buch war eine kleine Enttäuschung. Ich konnte einfach keine Begeisterung für Socke und sein Katzenteam entwickeln. Zudem sind die Menschen einfach zu flach, banal und besitzen bekannte Charaktereigenschaften. Da haut einen nichts von den Socken. Nicht einmal Kater Socke selbst. Spannungsflair war daher bei mir nicht zu spüren. Eher setzte langsam aber stetig Langeweile ein.

Was mich besonders gestört hat, ja geradezu aggressiv gemacht hat, war in einigen Abschnitten die unbekannte Person, die immer von einem gewissen ER sprach. Großgeschrieben. Immer und immer wieder. Ich fühlte mich angeschrien. Ganz abgesehen davon, dass man äußerst schnell weiß, wer ER ist …

>> Schade um Kater Socke, aber hier gibt es keine Empfehlung.


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Genre: Crime / VÖ: Februar ’15 / Verlag: Gmeiner Verlag / Region: Deutschland / Serie: Serienauftakt

erhältlich bei: hugendubel.de


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