stop me

Kurz & Knackig kommentiert

Inhalt:

Leo Sharpe vermisst seine Frau. Laura verschwindet plötzlich aus seinem Leben. Kurz darauf bekommt er eine E-Mail. Eine Art Kettenbrief. Er soll sie an 10 Freunde weiterleiten, dann schneidet der Absender “der schlampe die kehle nicht durch”. Panisch beginnt Leo zu rotieren. Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt.

Mein Leseeindruck:

Kettenbriefe? So etwas gibt es noch? Ja, selbst heute gibt es sie noch. Das Buch kam bereits 2009 im Original auf den Markt und da tauchten diese Exemplare noch regelmäßiger auf. Gefährlich waren sie dabei nicht im geringsten. Hier ist das anders. Wird der Soll nicht erfüllt, taucht kurz darauf ein Unterkiefer bei der Polizei auf. Leo befürchtet nun, dass das auch seiner Frau passiert. Ich hätte auch Angst.

Er beginnt zu recherchieren. Fragt nach, horcht sich um und findet tatsächlich eine Spur. Aber ob diese richtig ist und er seine Frau retten kann? Der Weg dorthin ist schlüssig erzählt. Man bleibt an Leos Seite und steht ihm stets bei. Vor allem, wenn man sich den finalen Seiten entgegen bewegt. Trotzdem hat man das Gefühl, dass etwas fehlt. Es ist vor allem die Neugierde, die einen zum Ende treibt, nicht die übermäßige Spannung.

Die Abschlussworte:

Das Buch ist kein Pageturner, trotzdem unterhält es einen. Der Schreibstil ist flüssig und der Lesefluss stetig vorhanden. An manchen Stellen geht es etwas derber zur Sache, verfällt aber nicht dem Splatter. Wer unaufgeregte Crime-Unterhaltung* für ein paar Stunden benötigt, ist hier genau an der richtigen Stelle.

*unaufgeregt für Festa-LeserInnen


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Genre: Crime / VÖ: April ’15 / Verlag:  Festa Verlag / Region:  England / Serie: Einzelband

erhältlich bei: Hugendubel (ebook) >> TB nur noch gebraucht erhältlich