kurz kommentiert & bewertet

Mit wenigen Worten und trotzdem ausreichend für einen ersten Eindruck, habe ich hier einmal drei Filme notiert, die ich im Rahmen des Japanuary geschaut habe. Netflix hat eher Serien und Filme aus Korea im Angebot anstatt japanischer Filme, daher ist die Auswahl recht eingeschränkt und reines Romance wollt ich mir dann doch nicht anschauen. Vielleicht findet ihr hier einen Tipp für den nächsten Filmabend oder habt sogat schon einen davon geschaut?

Ich bin übrigens für einen Monat voller koreanischer Filme! Davon hab ich noch einige hier und Serien gibt es auch ein paar auf netflix. Bücher würde ich sicher auch finden. Ein paar liegen hier sogar auf dem SUB herum… Doch nun genug der Vorrede! Hier kommen die besagten drei Filme:


“Twice” (2010)

Regie: Hidetaka Inazuka
Genre: Dokumentation
Länge: 53 min

Tsutomu Yamaguchi hat beide Atombomben in Japan überlebt. Erst Hiroshima, wo er sich geschäftlich aufhielt und später Nagasaki, wo er hinflüchtete, da er sich bei der Familie sicher fühlte. Nach Jahren bricht er sein Schweigen und erzählt seine Geschichte. Das Leid, die Qual und das Leben danach.

Eine interessante und informative Doku, die leider durch den grausigen Schnitt und Synchronisation ein wenig an “Flair” verliert. Man kann sie leider nicht im Originalton hören.


“Ni No Kuni” (2019)

Regie: Yoshiyuki Momose
Genre: Fantasy, Action, Anime
Länge: 106 min

Yuu und Haru, zwei Oberschüler, die plötzlich seltsame Dinge sehen, in denen ihre Freundin Kotona involviert ist und mit dem Leben ringt. Plötzlich befinden sie sich in einer anderen Welt voller magischer Wesen. Auch sie selbst haben sich verändert, als sie dann feststellen, dass ihre Freundin schwer erkrankt ist, setzen sie alles daran, sie zu retten.

Laaaaangweilig. Dass ich das mal bei einem Anime schreiben würde, der mich eigentlich interessiert hatte. Alles läuft nach Schema F ab, es folgen keine Überraschungen. Das CGI ist teilweise echt ungeschickt eingesetzt und letztlich brachte mich der Film nur zum gähnen.


“The Forest of Love” (2019)

Regie: Sion Sono
Genre: Thriller, Drama
Länge: 151 min

Ein Mann auf der Suche nach dem Extremen und eine Filmcrew, die versucht einen Film zu drehen. Beide treffen aufeinander und man entscheidet sich gemeinsam einen Film über den Serienkiller zu drehen, der aktuell in der Gegend seine Opfer sucht. Dabei hat man einen Verdächtigen im Visier und nutzt ihn als Vorbild. Mittendrin zwei junge Frauen, die versuchen mit ihrer Sexualität in Einklang zu kommen.

Sion Sono, einer Meister der Extreme. Auch hier stellt er das erneut unter Beweis. Der Film ist nicht jugendfrei, was an dem blutigen Gemetzel liegen könnte, was hier folgt. Der Film ist nicht rund, aber durchaus sehenswert.


Alle Filme sind aktuell bei Netflix oben. Die beiden Filme sind im Originalton mit Untertitel verfügbar.

Eine Aktion von und mit schoener-denken*

5 thoughts on “|Japanuary| “Dreimal Japan auf Netflix”

  1. Ich hab “Nino no Kuni” noch nicht gesehen, aber mich so drauf gefreut. Und dann kommst du mit diesem vernichtenden Urteil… Puh. Schade, dass der Film für dich so langweilig war. Ich hoffe, mich kann er mehr überzeugen.

    1. schau ihn dir auf jeden Fall an! Wir haben ihn zu zweit geschaut und waren beide nicht begeistert :( Er war wirklich enttäuschend, dabei fängt er so gut an.

  2. Die ersten zwei von dir vorgestellten Titel locken mich nicht an, wobei der Anime von der Beschreibung her interessant klingt – es nur anscheinend leider nicht ist … Auf “The Forest of Love” hast du mich jetzt neugierig gemacht und ich werde mir den Titel mal abspeichern!

    Mukkelige Grüße!

    1. Ich hätte dir jetzt auch am ehesten den Film von Sion Sono vorgeschlagen :D
      Kennst du bereits Filme von dem Regisseur?

      Bei dem Anime kannst ruhig reinschauen, aber denke mal, dass es dir ähnlich ergehen wird. Leider :(

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