Ist es ein Sachbuch? Ist es ein Roman? Ein Lernbuch? “What’s for tea” ist ein Mix aus allem!

What’s for tea? Hello?! Help!

Um Alltags-Englisch zu lernen, lohnt es sich den Blick abseits der regulären Schulbücher schweifen zu lassen. Das haben die klassischen Wörterbuch- Verlage bereits vor Jahren für sich entdeckt und wer kennt sie nicht, die kleinen Geschichten in Fremdsprachen, wo direkt Übersetzungen enthalten sind? Natürlich gibt es noch die Version selbst in das Land zu reisen oder Serien/Filme im Originalton zu schauen, allerdings klammere ich diese Rubriken hier aus.

Seit vielen Jahren gehe ich nicht mehr zu Schule und habe mir Englisch überwiegend aus Serien und Büchern beigebracht. Trotzdem lernt man nie aus. Von daher wollte ich unbedingt einen Blick in dieses Buch werfen, wo einem die britische Sprache in ihren Feinheiten näher gebracht wird. Kleiner Spoiler vorab: Für mich war nur minmal etwas neu, da uns in der Schule das britische Englisch gelehrt wurde und man so kleine Kniffe und Redewendungen “erfährt”.

Die Aufteilung

Neben dem Vorwort gibt es dreizehn Kapitel mit Titeln wie “Dinner for One”, “Betty Botter and her Bitter Butter” oder “A Glass of Parsley Wine”. Mit Hilfe von kurzen Anekdoten und der direkten Ansprache, werden einem zahlreiche Redewendungen und somit auch Wörter beigebracht.
Zum Abschluss gibt es immer am Kapitelende eine kleine Zusammenfassung. Wer ganz sicher gehen will, kann sich alle Vokabeln in der Wortschatzliste anschauen. Ähnlich einem Vokabelheft sind dort die Wörter aufgelistet.

Der Unterhaltungswert

Oben hatte ich bereits erwähnt, dass das Buch für keinen großen Mehrwert gebracht hat. Fast alle Redewendungen und Floskeln sind mir bereits bekannt gewesen. Dennoch hatte es Spaß gemacht die kleinen Erlebnisse zu lesen. Die Autorin brachte auf eine charmante Art und Weise ihr Wissen auf Papier, sodass man nicht gelangweilt wird.

Für wen ist das Buch?

Für alle, die ihr eigenes Wissen erweitern wollen. Für alle, die nach England reisen und mit Redewendungen trumpfen wollen. Für alle, die einfach neugierg auf fremdesprachige Alltagsredewendungen sind oder schlichtweg gerne solche Bücher lesen.

“What’s for tea?” enthält tatsächlich Englisch, wie es nicht im Sachbuch steht. Für Wissenshungrige wird es sicherlich einen Mehrwert bringen. Mit dem schmalen Preis von €5,00 kann man zudem nicht sonderlich viel falsch machen. Ich werde mein Exemplar weiterverschenken, damit es bei mir nicht einstaubt.
Wer jetzt noch nach dem Schwierigkeitslevel fragt: Mit Basis-Englisch ist das Buch gut verständlich, zumal wirklich hinten jedes Wort übersetzt wird. Also ruhig auch mit wenig Fremdsprachenkenntnissen trauen!

VÖ: 2020 bei Bassermann Verlag*
Genre: Sachbuch
Sprache: Englisch/Deutsch

auch besprochen bei nichtohnebuch*

erstmals 2008 erschienen, 2020 dann in der Neuauflage

Ein englisches Buch als Roman zum lernen? Wie wäre es mitThe Memory Policeoder The girl who leapt through time?

“What’s for tea”
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