Serienkiller-Special, in dem Andrei Romanowitsch Tschikatilo näher vorgestellt wird.
Da die Details recht makaber sein können, bitte nur reinklicken, wenn man das lesen möchte.

Sein Leben

Andrei wurde im Oktober 1936 in einem kleinen Dorf der Sowjetunion geboren. Sein Vater kämpfte bei der roten Armee und kam in Kriegsgefangenschaft. Seine Mutter brachte kurz darauf seine Schwester Tatjana auf die Welt.
Der Junge hatte Angst vor Monstern und Hexen, galt als Bettnässer und wurde oft von seiner Mutter geschlagen.
Trotz seiner Bemühungen ein guter Schüler zu sein, wurde er immer wieder geänselt. Hinzukam, dass er bald feststellte, dass er impotent war. Zusammen mit seiner Sehschwäche, war das keine gute Kombination für sein Selbstwertgefühl.

Trotzdem heirate er 1963, bekam zwei Kinder und studierte – parallel zu seinem Job – erfolgreich Russische Literatur. Er wurde Russisch- und Sportlehrer. In dieser Tätigkeit fiel er erstmals negativ auf, da er Kinder sexuell missbrauchte.

Die Taten

(1978)
Andrei Romanowitsch Tschikatilo ging im Dezember, kurz vor Weihnachten, in ein Kaufhaus und besorgte sich ein Klappmesser. Eigentlich wollte er sich in seiner Datsche abreagieren, nachdem man in in der Schule getreten und geschlagen hatte. Da lief ihm die 9jährige Jelena über den Weg. Er tötete sie mit mehreren Stichen in den Unterleib und ejakulierte auf ihr.

Im Laufe von 12 Jahren tötete er danach mindestens 53 Menschen in Russland.
Er lockte AusreißerInnen, Obdachlose und Prostituierte zu sich in den Wald.
Als erstes versuchte er sie zu vergewaltigen. Da ihm das auf herkömlichem Weg nicht gelang, sondern nur durch die Verstümmelung seiner Opfer, erstach, erwürgte oder erschlug er sie. Männer kastrierte er, Frauen schnitt er weitesgehend die Genitalien ab und aß sie. Roh oder gekocht.

Die Verhaftung

Immer wieder erschien er auf dem Radar der Ermittler, doch nie konnten die Taten ihm erfolgreich zugeordnet werden. So konnte man anhand der Sperminen NICHT seine Blutgruppe bestimmen, das er zu einer kleinen Gruppe gehört, die man Sekretoren nennt. Bei diesen Menschen kann man vom Speichel oder Sperma nicht auf die Blutgruppen-Antigene zugreifen.

Erst sehr spät wurde die Bevölkerung eingebunden und offiziell vor einem brutalen Mörder gewarnt.
Letztlich wurde er vom KGB unter die Lupe genommen, da es immer mehr Ungereimtheiten gab, die zu den Morden führten. 1990 wurde er festgenommen und verhört. Neun Tage nach seiner Verhaftung gab er den ersten Mord zu.
Später wurde er zu mehreren Haftstrafen verurteilt:

Todesstrafe + 56 Jahre Haft in Russland
Todesstrafe + 5 Jahre Haft in der Ukraine
Todesstrafe + 25 Jahre Haft in Usbekistan

Am Valentinstag, dem 14. Februar 1994 wurd er durch einen Genickschuss hingerichtet.

*16.10.1936
+14.02.1994

auchBestie von Rostow” genannt

nachgewiesen: ~54 Morde

Opfer: Kinder, junge Erwachsene (überwiegend Frauen)
Location des “kennen lernens”: Waldgebiete

Motiv: “Wenn ich Blut sah und den Todeskampf, fühlte ich Befriedigung”

Der Autor Tom Rob Smith verarbeitet seine Mordserie in dem Buch “Kind 44, welches ich hier auch besprochen habe *klick*

andrei

Dieser Beitrag erfolgte im Rahmen einer Aktion namens “Serienkiller Saturday” von dem Duo *Leseblick.

Wer mehr “true crime” lesen möchte, sollte einmal *hier stöbern, eine Aktion, die stetig von mir fortgeführt wird.

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