Das Nippon Connection Filmfestival geht in die 21. Runde und findet komplett digital statt.

Zeitraum: 01. bis 06. Juni 2021
Wo finde ich was? Filme* / Events* / Timetable*

In diesem Beitrag werde ich ein kleines Filmtagebuch zur Nippon Connection 2021 führen und zu den geschauten Werken ein paar Worte da lassen. Neben den Filmen, sind dort auch Dokumentationen und Vorträge dabei, die nur mit Anmeldung anschaubar sind/waren.


(1) Ushiku (klick)

In einer kleinen Vorabpremiere konnte man diese Dokumentation mitsamt Talk danach free schauen. Da es zeitlich passte, hab ich den Film natürlich mitgenommen, ansonsten wäre er später auf meiner Liste gelandet.
Es geht um die Lage der Flüchtlinge in Ushiku. Japan gibt sich nach außen offen für Flüchtlinge, jedoch wurden zwischen 2010 und 2019 gerade einmal 0,4% anerkannt und dürfen in Japan leben. Der Rest wird abgeschoben und/oder sitzt in einem Gebäude in Ushiku fest. Alles gleicht eher einem Gefängnis, anstatt dem Versuch diesen Menschen zu helfen.
Mehrere Personen, überwiegend Männer kommen hier zu Wort. Thomas Ash (Regie) gibt mit versteckter Kamera einen tiefen und emotionalen Einblick in das Leben der Flüchtlinge, sowie deren Kampf endlich “entlassen” zu werden.

(2) It’s a summer film (klick)

Mein erster Film aus dem Filmmaking Bundle, was ich mir geholt habe.
Drei Schülerinnen machen sich an ein ungewöhnliches Projekt in ihrem Schul-Filmclub: Sie drehen einen Samuraifilm! Vor allem die junge Barefoot pflegt eine Leidenschaft zu den alten Schinken und möchte dies als Konter gegen die Romanze-Version des anderen Teams vorlegen. Ob das gut geht?
Ein wundervollen Film über Leidenschaften und wie man sie ausleben (kann). Gerade wenn man eine Nische auserkoren hat, wird man oft mit Skepsis beäugt und genau DAS erlebt Barefoot in der Schule. Es ist ein Coming-of-age Film, der gut unterhält, mit Humor daherkommt und gleichzeitig den Ernst nie aus den Augen verliert.
[Mein einziger Kritikpunkt ist ein Aspekt, der gegen der Mitte eingebaut wird. Ja, das gibt dem ganzen Film noch einmal einen anderen Touch, in meinen Augen, wäre der allerdings nicht nötig gewesen.]

(3) Voices in the wind (klick)

Der erste Film, den ich außerhalb des Bundles geliehen habe.
Hier reizte mit der Punkt der Aufarbeitung. Die Schülerin Haru hat bei dem Tsunami von 2011 (Tohoku-Erdbeben) ihr Eltern und den kleinen Bruder verloren. Sie lebt nun bei ihrer Tante. Doch diese bricht eines Tages zusammen und muss ins Krankenhaus. Damit reißt auch etwas in Haru auf und sie begibt sich zum ersten Mal auf den weg zu ihrer alten Heimat.
Man spürt ihre Verzweiflung und sieht ihr den Schmerz komplett an. Ihr erster Zusammenbruch bleibt nicht unbemerkt und ein Mann nimmt sich ihrer an. Er bringt sie Heim zu sich und seiner senilen Mutter, die erst die Atombombe überlebte. Damit beginnt eine Art Roadmovie, in dem Haru verschiedene Verluste, Schmerzen, aber auch Glück und Freude kennenlernt. Da steht nur noch die Frage im Raum, kann auch sie Frieden finden?
Einfühlsam, sanft und schmerzhaft, so würde ich den Film zusammenfassen. Kameraeinstellungen, das Flair, die Stille, all das passte perfekt zum Setting. Sehenswerter Film.

Ushiko – Nippon Connection
It’s a summer film – Nippon Connection
Voices in the wind – Nippon Connection

(A) „Japans traumhafter Süden: Eine Reise nach Kyushu & Okinawa“ (Vortrag)

In diesem einstündigen Vortrag zeigte Angela Troisi mit Hilfe von Bildern und kurzen Videos den Süden Japans und der kann sich wirklich sehen lassen! Eine Ecke, die man bei seinem (ersten) Japanbesuch vielleicht gar nicht so auf dem Schirm hat, obwohl man dort selbst in den Herbstmonaten noch im Meer baden gehen könnte. Dazu die Natur- und Wanderwege … man will danach einfach nur in den Süden!

(4) Fukushima Monologue (klick) + The Phone of the Wind (klick)

Zwei Dokumentationen, die auf NHK world laufen und auch außerhalb des Festivals schaubar sind.
Erstere wird gezielt auf der Nippon Con beworben. Wir begleiten einen älteren Herrn, der nicht aus dem zerstörten Gebiet von Fukishima geflohen ist, sondern dort sesshaft wurde und sich um die verwilderten Tiere kümmerte. Step by step erzählt er von seinen Erfolgen und Misserfolgen, von seinen Hoffnungen und Wünschen, aber auch von Trauer. Ein feines Portrait, was einen die Gedanken eines Heimischen näher bringt.
Das Telefon hingegen spielt eine Rolle in dem Film “Voices in the wind”, daher wollte ich dort unbedingt reinschauen. Es wird gezeigt, wie das Telefon entstanden ist und welch bedeutende Rolle nach Fukushima bekam. Die Doku spielt größtenteils nur einen Beobachter, der Menschen bei vertraulichen Dialogen belauscht, ohne aufdringlich zu werden.
Ich möchte auch so ein Telefon, denn die Idee dahinter finde ich persönlich wundervoll.

(5) Sayonara TV (klick)

Eine interessante “Dokumentation” über den Fensehsender Tokai TV. Anfangs schaut alles wie eine reine Dokumentation aus. Es wird diskutiert, ob man filmen darf, wo die Mikros hindürfen, ob man nur die negativen Aspekte Zeit und den Sender ins schlechte Rampenlicht stellen will und so weiter. Tatsächlich bekommt man einen guten Einblick hinter die Kulissen, wer was macht und wie alles abläuft.
Am Ende werden dann Szenen gezeigt, die einem klar machen: Hinterfrage immer die Medien skeptisch. Traue ihnen nicht blauäugig. Gut gemacht und durchweg unterhaltsam!

(B) 3.11 – 10 Jahre danach: Alles „Under Control“? (Vortrag)

Ganz kurz nur meine Meinung hierzu, der Titel sagt bereits um was es geht, nämlich um das starke Erdbeben von März 2011. Die Thematik wurde auf in den Film “Voices in the Wind” leicht aufgegriffen. Hier ging es speziell um die Regierung, Olympia, Natur und die Neuansiedlung. Ein 2h Vortrag, der vor allem in den ersten 1,5h recht interessant war und vieles bestätigt, was ich durch die (japanischen) Medien bereits aufgeschnappt habe.

Japans Süden – Nippon Connection
Sayonara TV – Nippon Connection
Fukushima Monologue – Nippon Connection

(6) Seven Days War (klick)

Der einzige Anime, den ich hier geschaut habe bzw. schauen werde.
Es geht um den Jungen Mamoru, der sich in seine Nachbarin und zugleich Klassenkameradin Aya verliebt hat. Bisher war er zu schüchtern und unterdrückte lieber seine Gefühle, anstatt sie offen auszuleben. Dann erfährt er, dass Aya nach Tokyo ziehen wird. Ihr gefällt das ebenso wenig und so beschließt man, mit weiteren Freunden sich in einer alten Fabrik zu verstecken, die einst die Seele ihres Heimatdorfes war. Dort versteckt sich allerdings schon jemand. Die Mission “verstecken” verändert sich somit rasch in “retten”.
Sieben Tage bis zur Abreise nach Tokyo. Sieben Tage, die die Freunde vermeintlich eine glückliche Zeit verbringen. Bis … bis etwas ihre Freundschaft komplett kippen lässt. Fragen nach Wahrheit und Lüge, nach Sonderling und Liebling, nach Liebe und Hass stehen im Raum. Was natürlich darin gipfelt: Wie viel Lüge verträgt eine Freundschaft oder gar das eigene Leben?
Ein Film mit Auf und Abs, den man nicht immer exakt hinterfragen sollte, denn er hätte ruhig noch tiefer gehen können. Zumal der Part nach dem Wendepunkt mir zu schnell abgearbeitet wurde, obwohl gerade DER die meiste Aufmerksamkeit verdient hätte. Der Ansatz ist auf jeden Fall wunderbar gelungen. Gerne mehr davon!

(7) Kamata Prelude (klick)

Das ist ein Film der einen nachdenklich macht und zeitweise Ekel und Freude zugleich hervorrief.
In 4 kleinen Etappen bzw. Erzählungen, wird ganz unterschiedlich auf den Aspekt #MeeToo eingegangen. Da ist die junge Frau, die Schauspielerin sein möchte, ihre Grenzen klar offen legt und eine enge Verbindung zu ihrem Bruder hegt. Dann lernt sie dessen Freundin und eine komplett andere Sichtweise auf die Welt kennen.
Im nächsten Part reden Freundinnen über ihr Leben, die Ansprüche der Gesellschaft an Frauen und laben sich in ihrer Selbsständigkeit, bis eine eröffnet, dass sie bald heiraten wird.
Danach springt man zu einer Audition, die harmlos anfängt und immer prägnanter wird. Da will jemand einen Film über sexuelle Belästigung machen, sagt den Schauspielerinnen sinngemäß “Spielt mal die Szene einer Belästigung” (die von außen betrachtet absolut authentisch wirkt) und dann gibt er genaue Anweisungen, weil es ihm nicht passt. Fühlt er sich etwa unwohl?
Und im letzten Part wird man wieder komplett geerdet und sieht wie diverse Szenen mit jungen Darstellerinnen charmant mehrfach gefilmt werden. Leider sticht der Part etwas heraus und wirkt nicht so harmonisch zum Rest des Films, was ich was schade fand.
Als Gesamtwerk dennoch sehenswert!

(C) Japanische Etikette (Vortrag)

Mein einziger Vortrag, den ich auch bezahlt habe.
Wie der Titel schon sagt, geht es um die japanische Etikette. Maria Deutsch nahm uns auf eine virtuelle Reise vom Flughafen bis hin zum Tagesausflug in einen Tempel mit und erklärte Schritt für Schritt die “Benimmregeln”, an die man sich halten sollte. Wichtigster Punkt: Bevor man einen Raum betritt, werden die Schuhe ausgezogen!
Informativ und auffrischend, da ich ein paar Punkte schon kannte. Dennoch schadet es nicht, da sein Wissen zu vertiefen.

(D) Familie im zeitgenössischen japanischen Kino (Vortrag)

Da der vorherige Workshop etwas Überlänge hatte, kam ich hier etwas später hinzu. Im ersten Part wurde die Zeitachse Japans erklärt, gerade hinsichtlich der Wirtschaftslage nach dem zweiten Weltkrieg, so viel bekam ich noch mit. Danach ging es gezielt an Filmbespiele zu verschiedenen Thematiken, wie den Vater, die dominierende Mutter, Kinder, usw. Anfangs ging Chantal Bertalanffy ins Detail und erklärte die einzelnen Punkte in den Filmen und den Zusammenhang, dann kürze sie aufgrund von Zeitmangel stark ab, was ich etwas schade fand. Zudem sind Hinweise wie “darüber wurde in dem Vortrag schon ausführlich gesprochen” nicht hilfreich, wenn man diesen nicht gesehen hat. Ansonsten ein gelungener Einblick, der ruhig länger hätte gehen können.

Seven Days War – Nippon Connection
Red Post on Escher Street – Nippon Connection
Kamata Prelude – Nippon Connection

(8) Red Post On Escher Street (klick)

Das ist ein Sion Sono Film. Wer bereits Filme von ihm gesehen hat, weiß ungefähr auf was er sich einlässt. Zum einen ist er recht lang. 2,5 Stunden. Die wie im Flug verfliegen. Eine Kunst, die nicht jeder Regisseur beherrscht. In zahlreichen, scheinbar einzelnen Erzählsträngen geht es um Menschen, die etwas in einen roten Briefkasten werfen. Sie haben die unterschiedlichsten Gründe. Freuen, weinen, schreien, beeilen sich oder stecken ihn einfach rein. Dennoch vereint sie am Ende ein Erzählstrang. Alle bündeln sich in einem Ereigniss. Dass dann so schlüssig und harmonisch hinzubekommen, gerade mit so extrem verschiedenen Charakteren, ist ihm wunderbar gelungen. Gleichzeitig wird ein tiefer Blick in die Filmbranche geworfen. Erwartungen, Hoffnungen, Ziele, Leidenschaften, alles kann mit einem Fingerschnippen im Keim erstickt werden. Lohnt sich!

(9) Wonderful Paradise (klick)

Es gibt nur wenige Filme, die mich aufgrund eines Bildes so triggern, wie bespielsweise ein Buchcover. In dem Fall hat es ein Vorschaubild (lächelnde blutüberströmte Menschen) geschafft, mich zu überzeugen. Ohne wirklich den Inhalt zu kennen, habe ich mir dann dieses Festival angeschaut.
Grob geht es um eine Familie die auszieht. Die Tochter langweilt sich und stellt ein open house Event auf twitter rein. Und da kommen sie alle Menschen über Menschen und es artet zu einem skurilem Feuerwerk an Episoden aus, die sich auf immer in meinem Gedächtnis einbrennen werden. Ich sage nur ein Stock, ein Fahrradfahrer, eine Hochzeit, zwei Eispickel und eine mutierte Kaffeebohne!

(10) My Blood And Bones In A Flowing Galaxy (klick)

Mag ich Regisseur SABU? Ja, ich mag SABU und mit diesem Film hat er wieder einmal mehr gezeigt, warum ich seine Filme so mag. Zwar kenne ich bisher nur einen Bruchteil, aber diese zeigten mir, dass er ein Fingerspitzengefühl dafür hat, wie man Familiendramen perfekt und gefühlvoll inszeniert. Da kann es schon mal blutig daher gehen, es wird geschrien, seltsame Objekte fliegen durch die Luft, aber dennoch bleibt man auf dem Boden.
Hier geht es um Kiyosumi, der früh seinen Vater verlor und nun genauso werden möchte wie dieser. (Er starb bei der Aktion, eine Familie aus einem sinkendem Auto zu retten). Eines Tages entdeckt er die junge Schülerin Hari, die gemobbt wird. Anfangs ist es sein Ziel, ihr das Schulleben zu erleichtern, doch dann stellt er fest, dass Hari weitaus größere Probleme hat, die nun auch Kiyosumi mit in den Abgrund ziehen könnten.
Die Leichtigkeit zweier Heranwachsener, gemixt mit der bitteren Realität und einer Angst vor der Zukunft. Absolut sehenswert!

(11) Family Of Strangers (klick)

Drei Menschen. Drei Schicksale. Eine Psychatrie. Was brachte die Menschen dorthin? Was verbindet diese Drei? Und kann man ihre Verbundenheit als Familie bezeichnen? Fragen, die in dem Film aufgeworfen werden und in einem ruhigen und zeitgleich berührendem Ton umgesetzt werden. Mit kurzen – auf schwarz-weiß-Film getrimmten – Rückblicken, wird deren Vergangenheit stetig aufgezeigt. Dennoch bleibt immer die Frage offen, ob sie ihren Platz in der Gesellschaft werden.
Gegen Ende wird der film recht ruhig und ich hatte einen kleinen Hänger, der mich dazu verleitete auf die Uhr zu schauen. Das Ende selbst ist dagegen absolut gelungen. Feiner Film, der einen Einblick hinter die Fassade gibt.

(12) The Promised Land (klick)

Ich war eigentlich schon durch mit meiner Planung, da tauchte dieser Film vor meiner Nase auf. Auf “Krimis” muss ich Lust haben und die Woche startete eher “nix Krimi/Thriller”. Zum Glück habe ich das überhört und den Titel am Sonntag noch geordert.
Ein Dorf. Zwei Mädchen. Eins verschwindet spurlos. Der Täter oder die Täterin nie gefasst. Die Suche nach einem schuldigen Menschen. (Zitat: Wir brauchten doch jemanden, dem wir die Schuld geben können.) Einer tanzt aus der Reihe, ein Außenseiter, der eigen scheint. Das perfekte Opfer. Somit beginnt eine üble Hetzjagd in Dorfmanier.
Doch kaum ist das “Übel” beseitigt, ist da noch der nette ältere Herr, der das Dorf mit einer Imkerei neu beleben möchte. Anfangs schaut alles harmonisch aus, doch er macht Fehler, hält sich nicht an die Dorfregeln. Somit ist ein neues Opfer geboren.
Das Mantra: Wir sind ein Dorf und halten zusammen, wird hier in bitterer Realität auf dem Silbertablett serviert. Wer das Leben in kleinen Gemeinden kennt, wird das Flair sofort wieder erkennen. Die zwei Hauptstränge haben mich voll packen können. Dazu der filmische Ablauf, der Wechsel zwischen Gegenwart & Vergangenheit, die harmischen Szenenbilder. Für mich war das ein runder Abschluss des Nippon Connection Festivals 2021!

Wonderful Paradise – Nippon Connection
Family of strangers – Nippon Connection
The Promised Land – Nippon Connection
My Blood And Bones In A Flowing Galaxy – Nippon Connection

Auch geschaut ohne Kurzmeinung:
A Town And A Tall Chimney (Doku)
Festival der Schatten (Doku)

Hier geht es zu meinen Beiträgen vom letzten Jahr: Filmtagebuch*

2 thoughts on “|Film| Tagebuch “Nippon Connection 2021”

  1. Danke für die ausführlichen Eindrücke. Du hast ja echt viele Programmpunkte mitgenommen! Ich hab es zeitlich nur für einen Film geschafft: “Fukushima Monologue”. Die Doku hat ganz gut eine Reportage fortgesetzt, die ich vor Jahren mal über Matsumura Naoto gesehen hatte. Muss ein merkwürdiges Gefühl sein, so allein dem Gebiet zu leben…
    Ein paar Produktionen sind ja zum Glück noch verfügbar – mal schauen, was ich noch so nachholen kann :)

    1. Früher oder später werden sicher alle Filme hier in Dt auch leicht erhältlich sein. Sind ja teilweise noch ganz frisch auf den Markt.
      Zur Doku: Er hat ja seine Tiere :P ok, Spaß beiseite. Manche Menschen mögen diese Abgeschiedenheit bzw haben sich damit arrangiert. Glaub ich könnte nach Jahren der Ruhe auch nicht einfach in ne Großstadt zb ziehen, könnte ich ja JETZT schon nicht :P

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